Aktuelle Informationen aus unserer Region


Auf diesen Seiten informieren wir Sie über den nächsten Projektaufruf, über aktuelle Veranstaltungen und Wichtiges aus unserer LEADER-Region. 

 

Zudem veröffentlichen wir hier unsere Pressemitteilungen.


LEADER-Restmittel für sofort umsetzbare projekte

Neues zu künftigen Auswahlentscheidungen - Informationen aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR)

 

Grundvoraussetzung für eine Förderung aus LEADER 2014-2020 ist eine hinreichende Projektreife. Das Projekt soll deshalb bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung in der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) konzeptionell soweit fortgeschritten sein, dass unmittelbar nach einer Förderzusage durch die LAG eine Antragstellung bei der zuständigen Bewilligungsbehörde möglich ist. Das heißt, dass bereits alle für eine sofortige Bewilligung notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen sein sollen (zum Beispiel je 3 Angebote zur Kostenplausibilisierung, evtl. Baugenehmigungen, finaler Kosten- und Finanzierungsplan/Finanzierungszusagen der Hausbank, usw.).

 

Wir weisen darauf hin, dass die Mittel der LEADER-Aktionsgruppe, die bisher im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und weiterer Landesprogramme zur Verfügung standen, zwischenzeitlich vollständig gebunden bzw. in einen landesweiten LEADER-Plafond zurückgeflossen sind. Deshalb beschließt die Aktionsgruppe in der o.g. Auswahlrunde, ohne über eigene Fördermittel zu verfügen. Antragsteller können im Falle eines positiven Beschlusses über ihr Vorhaben insofern keinen Anspruch auf Förderung (Bewilligung) herleiten, auch dann nicht, wenn alle Förderfähigkeitsvoraussetzungen erfüllt sein sollten.

 

Unsere LEADER-Aktionsgruppe wird jedoch alle positiv beschlossenen Vorhaben dem Land vorlegen und die Zuteilung der entsprechenden Fördermittel beantragen. Unsere Fördervorschläge stehen allerdings in Konkurrenz mit den Bedarfsanmeldungen anderer LEADER-Aktionsgruppen im Land. Es muss deshalb damit gerechnet werden, dass von allen LEADER-Aktionsgruppen im Land mehr Fördermittel beantragt werden, als in dem LEADER-Plafond noch Mittel verfügbar sind (Überzeichnung). Auf Landesebene werden in diesem Fall in einem transparenten und objektiven Verfahren die Mittel den einzelnen Projektträgern nach festgelegten Kriterien zugewiesen. Ob unsere LEADER-Aktionsgruppe mit ihren ausgewählten Projekten hierbei dann berücksichtigt werden kann, ist gegenwärtig noch nicht absehbar. (MLR, 06.07.2020)

 

Es können nur Anträge für folgende Module berücksichtigt werden, die Projekte müssen ELR-konform sein:

 

Modul 1: Kommunale Projekte

Modul 2: Private Projekte

 

Die Vorhaben müssen sich in den definierten Handlungsfeldern (s. Regionales Entwicklungskonzept Mittlerer Schwarzwald) wiederfinden.

 

Hierzu gehören folgende Bereiche:

 

1. Wertschöpfungsketten und Regionalvermarktung in der Landwirtschaft

2. Lebensqualität auf dem Land – für jung bis alt

3. Naturnaher Tourismus auf dem Land

4. Umwelt- und Klimaschutz durch Erneuerbare Energien

 

Die Umsetzung muss bis spätestens Ende 2022 erfolgen, die genauen Fristen nennt der Bewilligungsbescheid.

 

Die Nettogesamtkosten dürfen 600.000 Euro nicht übersteigen, die Bagatellgrenze (Zuschuss) liegt bei 5.000 Euro.

 

Die Projektanträge werden vom Auswahlgremium nach einem transparenten und überprüfbaren Auswahlverfahren anhand der objektiven Bewertungskriterien bewertet, entsprechend ausgewählt und beschlossen.

 

Ein Anruf bei der LEADER-Geschäftsstelle zwecks Überprüfung der Förderfähigkeit Ihrer Projektidee wird ausdrücklich empfohlen.

 

LEADER Geschäftsstelle Mittlerer Schwarzwald

Hauptstr. 5

77761 Schiltach

Tel. 07836/955 -833 oder -779

kiefer@leader-mittlerer-schwarzwald.de oder kopf@leader-mittlerer-schwarzwald.de


Leuchtturmprojekt in oberwolfach eröffnet: Informationszentrum lachszucht wolftal

Im Beisein von Landwirtschaftsminister Peter Hauk, MdL, wurde am 6. Juli 2020 das Informationszentrum Lachszucht Wolftal in Oberwolfach feierlich eröffnet.

Zehn Jahre nachdem die Idee eines Besucherzentrums zur Wiederansiedlung des Lachses im Rhein erstmals der LEADER-Aktionsgruppe Mittlerer Schwarzwald vorgestellt wurde, konnte das Leuchtturmprojekt im Wolftal nun seine Fertigstellung feiern.

 

Was lange währt, wird endlich gut - nach jahrelanger Planung und einem knappen Jahr Bauzeit war die Freude bei allen Beteiligten sehr groß, dass nun ein weiterer Baustein für das "Tal der Tiere" (ein LEADER-Projekt aus der Förderperiode 2007-2013) seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

Seit 2010 betreibt der Landesfischereiverband Baden-Württemberg in Oberwolfach eine eigene Lachszucht. Die einzige Anlage ihrer Art in Süddeutschland ist Teil des in internationaler Abstimmung durchgeführten Wiederansiedlungsprogramms des Lachses im Rheingebiet.

Das neue Besucherzentrum informiert anschaulich über das Wiederansiedlungsprogramm, die Lachszucht sowie Umwelt- und Artenschutz in Baden-Württemberg. Über eine im Fußboden eingelassene Glasscheibe können die Besucherinnen und Besucher einen Blick in die im Untergeschoss liegenden Aufzuchtbecken werfen.

 

Henry Heller, Erster Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., gratulierte in seinem Grußwort allen Beteiligten zur gelungenen Umsetzung des Projektes und betonte, dass mit dem Besucherzentrum ein Leuchtturmprojekt für die LEADER-Region entstanden sei. Das Auswahlgremium habe auf seiner Sitzung im Februar 2017 die modellhafte Bedeutung für die Region sowie die Themen naturnaher Tourismus und außerschulische Bildungslandschaft besonders honoriert.

 

Mit einer 60%-Förderung (263.000 €) durch das europäische Förderprogramm LEADER und weiteren 100.000 € von der Gemeinde Oberwolfach ist ein weiteres Highlight im "Tal der Tiere" entstanden.


freizeitanlage schwickersbach - übergabe des förderbescheids für das kleinprojekt in hornberg-reichenbach

Der Wunsch des Ortschaftsrats von Hornberg-Reichenbach und engagierter junger Familien, eine kleine Freizeitanlage in Schwickersbach zu realisieren, ist beim Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. in der ersten Auswahlrunde des Regionalbudgets auf breite Zustimmung gestoßen. Als eines von sieben Kleinprojekten wurde es im April zur Förderung ausgewählt.

„Jetzt kann es losgehen“, freuten sich Bürgermeister Siegfried Scheffold und Ortsvorsteher Gottfried Bühler bei der Übergabe des Förderbescheids durch den Ersten Vorsitzenden Henry Heller: in den kommenden Monaten wird im Wohngebiet Schwickersbach, in dem viele junge Familien leben, eine kleine Freizeitanlage mit Spielgeräten für Kleinkinder und größere Kinder entstehen. Dabei arbeiten Stadt, Ortschaftsrat und Bürgerinnen und Bürger Hand in Hand. Die Freizeitanlage liegt am rege frequentierten Mühlenwanderweg und wird somit nicht nur ein neuer Treffpunkt für die Anwohner sein, sondern auch die Wanderinnen und Wanderer zum Verweilen einladen.

 

Mit dem Vorhaben wird das Anliegen der Stadt Hornberg, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu steigern und jungen Leuten einen Anreiz zu geben, ihren Lebensmittelpunkt hier zu halten, unterstützt, wie Herr Heller in seinem kurzen Grußwort betonte.

Übergabe des Förderbescheids durch Henry Heller an Bürgermeister Siegfried Scheffold und Ortsvorsteher Gottfried Bühler (Foto: Stadt Hornberg)
Übergabe des Förderbescheids durch Henry Heller an Bürgermeister Siegfried Scheffold und Ortsvorsteher Gottfried Bühler (Foto: Stadt Hornberg)

Hoch hinaus - übergabe des förderbescheids für das kleinprojekt des tv 1864 haslach e.v.

Nicht jede Übergabe eines Förderbescheids führt in schwindelerregende Höhen, doch beim Kleinprojekt des TV 1864 Haslach e.V. war es naheliegend - der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. fördert im Rahmen des Regionalbudgets eine neue Kletterwand mit 8 Seilen.

 

Um der wachsenden Nachfrage nach Klettermöglichkeiten im Kinzigtal gerecht zu werden, arbeiten in den kommenden Wochen die Mitglieder des TV 1864 Haslach und der Naturfreunde Klettergruppe Haslach e.V. Hand in Hand und bauen eine weitere Kletterwand mit acht zusätzlichen Seilen auf.

Mit der Förderung wird das Freizeitangebot in der Region optimiert und zielgruppenspezifisch ausgebaut, wie der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Henry Heller, bei der Übergabe des Förderbescheids betonte. Frau Hagenburger und Herr Marschner vom TV 1864 Haslach e.V. und Herr Lorenz von den Naturfreunden freuten sich über die Berücksichtigung ihres Projekts bei der 1. Auswahlrunde im Regionalbudget 2020.

 


Mobile tourist-info - Förderbescheid für das kleinprojekt des Schwarzwald tourismus kinzigtal e.v.

Zukünftig wird ein ganz besonderer Werbebotschafter für das Kinzigtal unterwegs sein: der Verein Schwarzwald Tourismus Kinzigtal e.V. hatte beim 1. Projektaufruf für das Regionalbudget die Förderung für eine mobile multimediale Tourist-Info eingereicht. Das Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. wählte es als eines von sieben Projekten zur Förderung aus.

 

Bei der Übergabe des Förderbescheids in Wolfach verwies der Erste Vorsitzende, Henry Heller, auf das gemeinsame Ziel der beiden Vereine: die Stärkung der Region. Daher sei die Projektidee beim Gremium auf breite Zustimmung gestoßen. Der Anhänger soll als Werbebotschafter für die 12 Kommunen im Schwarzwald Tourismus Kinzigtal e.V. auf verschiedenen Veranstaltungen in der Region die touristische Vielfalt zeigen.

Übergabe des Förderbescheids durch Henry Heller an den STK-Vorsitzenden Thomas Geppert und die stellvertretende Geschäftsführerin Assunta Finke
Übergabe des Förderbescheids durch Henry Heller an den STK-Vorsitzenden Thomas Geppert und die stellvertretende Geschäftsführerin Assunta Finke

Zum europatag am 9. mai - LEADER-Projekte im mittleren schwarzwald

Die LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald ist eine von 18 Regionen in Baden-Württemberg, von 321 in Deutschland und von rund 2600 Regionen in ganz Europa, die für den Zeitraum von 2014 bis 2020 für innovative regionale Projekte Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) erhält. 27 Kommunen zwischen Biberach/Baden und Zimmern ob Rottweil profitieren in den Landkreisen Ortenaukreis und Rottweil von dem europäischen LEADER-Programm.

Die Europäische Union unterstützt seit 1991 mit dem Förderprogramm modellhafte Projekte im ländlichen Raum. Die Entscheidung über die Verteilung der Fördermittel wird dabei allerdings nicht in Brüssel getroffen, sondern von regionalen Akteuren. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, wo Bedarf ist und welche Potentiale ihre Region hat.

Seit Beginn der Förderperiode 2015 wurden im Mittleren Schwarzwald insgesamt 37 Projekte vom Auswahlgremium beschlossen, in die mehr als 3,7 Millionen Euro Fördermittel der EU und des Landes fließen. Die Projekte lösen ein Investitionsvolumen von mehr als 10 Millionen Euro aus. Sie schaffen und erhalten Arbeitsplätze, leiten einen Beitrag für die Lebensqualität, bringen Junge und Alte, Einheimische und Touristen zusammen - kurz: sie stärken das Miteinander und erhalten die Heimat.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Startschuss für 7 kleinprojekte im regionalbudget - großes interesse am neuen förderprogramm

Das neue Förderprogramm Regionalbudget startete mit Schwung in der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald. Der erste Projektaufruf mit 100.000 Euro ausgelobten Fördermitteln stieß auf sehr großes Interesse, die eingereichten 23 Kleinprojekte hätten ein Fördervolumen von mehr als 260.000 Euro benötigt.

Anhand der Projektauswahlkriterien fiel die Wahl durch den Auswahlausschuss des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. schließlich auf sieben Projekte, die einen Zuschuss durch das Regionalbudget erhalten sollen.

 

Die derzeit geltenen Einschränkungen im Hinblick auf die Eindämmung des Coronavirus machten auch vor der für den 26. März geplanten Auswahlrunde des Gremiums nicht Halt. Da Sitzungen bis auf weiteres nicht durchgeführt werden dürfen, erfolgten die Beschlüsse zur Projektauswahl im Rahmen eines Umlaufverfahrens.

 

Berücksichtigt werden konnten Projekte von zwei Vereinen, einer Kirchengemeinde, zwei privaten und zwei kommunalen Projektträgern.

Die Bandbreite reicht von Freizeitangeboten für jung und alt über Vernetzung touristischer Angebote bis hin zur ärztlichen Versorgung und einer offenen Bücherei.

 

Eine weitere Chance auf Förderung besteht noch in diesem Jahr: Die Einreichfrist für den zweiten Aufruf 2020 endet am 30. April. Interessierte können sich bei der Geschäftsstelle melden, um ihre Projektidee einzureichen. Die Vorhaben müssen schon gut ausgearbeitet vorliegen, es dürfen aber noch keine Auträge vergeben worden sein. Auch für dieses Projekte gilt, dass sie in diesem Jahr umgesetzt, abgerechnet und ausgezahlt werden müssen (Jährlichkeitsprinzip).

 

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.


übergabe der förderhinweistafel für die freilichtbühne hornberg

Seit Generationen zieht die Freilichtbühne des Historischen Vereins Hornberg e.V. jeden Sommer junge und jung gebliebene Zuschauerinnen und Zuschauer mit einem breit gefächerten Bühnenprogramm in ihren Bann. Um das Angebot, gerade auch im Hinblick auf den Abbau von Barrieren, zu optimieren, hatte der Verein im vergangenen Jahr einen Antrag auf LEADER-Förderung eingereicht. Mit dem Eingang des Bewilligungsbescheids vor wenigen Wochen fiel nun der Startschuss für die Arbeiten an der Freilichtbühne.

 

Zum Baubeginn Anfang März überreichte der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Bürgermeister a.D. Henry Heller, die LEADER-Förderhinweistafel an die Stellvertretende Vorsitzende des Historischen Vereins Hornberg e.V., Gabriele Kaspar.

 

In den kommenden Monaten wird, mit Mitteln der EU, des Landes und der Stadt Hornberg der vorhandene Holzschopf um zusätzliche sanitäre Einrichtungen, einschließlich eines behindertengerechten öffentlichen WCs, erweitert. Damit einhergehend werden die bisherigen Werkstatt- und Lageflächen verlagert bzw. vergrößert.

 

Mit der Auswahl des Vorhabens unterstützt das Auswahlgremium der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald den wertvollen Beitrag der Freilichtbühne Hornberg für das kulturelle Leben in der Region und drückt damit auch die Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder aus, wie Herr Heller beim Vororttermin betonte.

 

v.l. Gabriele Kaspar, Historischer Verein Hornberg e.V., Henry Heller, Regionalentwicklung Mittlerer Schwarwald e.V., Julia Kiefer, Geschäftsstelle
v.l. Gabriele Kaspar, Historischer Verein Hornberg e.V., Henry Heller, Regionalentwicklung Mittlerer Schwarwald e.V., Julia Kiefer, Geschäftsstelle