Aktuelle Informationen aus unserer Region


Auf diesen Seiten informieren wir Sie über den nächsten Projektaufruf, über aktuelle Veranstaltungen und Wichtiges aus unserer LEADER-Region. 

 

Zudem veröffentlichen wir hier unsere Pressemitteilungen.

 


LEADER-Ideenwerkstatt

Der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. lädt während der Laufzeit des aktuellen Projektaufrufs wieder zur Veranstaltungsreihe „LEADER-Ideenwerkstatt“ ein. Hier können potentielle Projektträger in zwangloser Atmosphäre ihre Projektideen vorstellen, mit Experten diskutieren und weiterentwickeln.

 

Sie haben eine Projektidee und überlegen, ob Sie diese mithilfe des europäischen Förderprogramms LEADER verwirklichen möchten? Sie möchten Ihre Idee zunächst mit Experten und weiteren engagierten Akteuren des ländlichen Raums diskutieren, bevor Sie einen Förderantrag stellen? Sie möchten ein konkretes Projekt weiterentwickeln?

 

Dann bringen Sie Ihre Idee in die LEADER-Ideenwerkstatt ein: am 27. Juli 2017 in Hofstetten (Gasthaus Drei Schneeballen) und am 3. August 2017 in Schiltach (Aichhalder Mühle), jeweils ab 17 Uhr.

 

Die Teilnahme ist aus organisatorischen Gründen nur mit Anmeldung möglich.

 

Der folgende Link führt Sie direkt zum Anmeldeformular.


5. Projektaufruf vom 10. Juli bis 16. august 2017

 

Ab sofort können wieder Anträge für eine LEADER-Förderung eingereicht werden. Die Projektideen müssen sich in den definierten Handlungsfeldern des Regionalen Entwicklungskonzeptes wiederfinden.

 

Im 5. Projektaufruf des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. können ausschließlich Anträge für folgende Fördermodule berücksichtigt werden:

 

Modul 1: Öffentliche Projekte

Modul 2: Private Projekte

Modul 6: Private Vorhaben (entsprechend 1-6 des Art. 5 der ELER-VO)

 

Details zum Projektaufruf vom: 10. Juli 2017

• Themenbereiche: alle Handlungsfelder des Regionalen Entwicklungskonzepts der LEADER-Aktionsgruppe Mittlerer Schwarzwald

• Höhe des EU-Fördermittel-Budget: 250.907 €; hinzu kommen je nach Fördermodul nationale Fördermittel in entsprechendem Förderverhältnis

• Bagatellgrenze: 5.000 € Zuschuss

• Obergrenze der förderfähigen Kosten (netto) / Projekt: 600.000 €

• Stichtag zur Einreichung der Projektanträge: 16. August 2017 bei der LEADER-Geschäftsstelle

• Voraussichtlicher Auswahltermin: 10. Oktober 2017

 

Den detaillierten Projektaufruf finden Sie hier zum Download.


eröffnung des hermann-schilli-hauses

Am 2. Juli 2017 feierte das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof die Eröffnung des Hermann-Schilli-Hauses als Ausstellungs- und Seminargebäude.

Gefördert mit Mitteln aus dem europäischen Regionalentwicklungsprogramm LEADER, wird das ehemals als Depot und Archiv genutzte Gebäude am Rande des Museumsareals nun aktiv in den Museumsrundgang eingebunden.

Im Erdgeschoss des Hauses steht ein modern ausgestatteter Seminarraum für Vorträge, Seminare und Gruppenprogramme zur Verfügung. Und im nunmehr barrierefrei zugänglichen Obergeschoss scheint die neue Dauerausstellung zur Wohnkultur der 1980er Jahre auf seine Bewohner förmlich zu warten.

 

Der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Hans Peter Heizmann, freute sich mit den zahlreich zur Eröffnung erschienenen Gästen über die gelungene Umsetzung des LEADER-Projektes und überreichte die Förderplakette an die Geschäftsführerin des Museums, Margit Langer.

 


STArt des fotowettbewerbs "im fokus: Mittlerer Schwarzwald"

Vom 8. Mai bis 15. September 2017 lädt die LEADER-Kulisse Mittlerer Schwarzwald alle (Hobby-)Fotografen ab 6 Jahren ein, sich auf fotografische Entdeckungsreise zu begeben und ihren Blick auf die LEADER-Region in Bildern einzufangen.

 

Es gibt attraktive Preise zu gewinnen und aus den besten zwölf Bildern wird zudem ein Wandkalender 2018 erstellt.

 

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.


Mitgliederversammlung am 28. April 2017 in schiltach

Der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. hatte am 28. April 2017 zur ordentlichen Jahresmitgliederversammlung in die Aquademie von Hansgrohe SE nach Schiltach eingeladen.

 

Die Mitglieder aus den Kommunalverwaltungen der 27 Städte und Gemeinden, der Landkreisverwaltungen des Ortenaukreises und des Landkreises Rottweil sowie die Mitglieder aus den Reihen der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Bürgerschaft kamen unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Hans Klaiber, zusammen.

 

Auf der Tagesordnung standen u.a. die Bestellung eines neuen Vorstandsmitgliedes, die Vorstellung des Geschäftsberichts 2016 und der Jahresrechnung 2016 inklusive des Prüfberichts der Kassenprüferin sowie deren Genehmigungen durch die Mitglieder und die Entlastung des Vorstands.

 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.


vierte auswahlrunde bringt weitere projekte auf den weg

Am 15. Februar 2017 kam in Dunningen-Seedorf der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. unter dem Vorsitz von Hans Peter Heizmann zusammen, um zum vierten Mal in dieser Förderperiode Projektanträge zu diskutieren und zu bewerten. Für diese Auswahlrunde standen 300.000 Euro EU-Fördermittel zur Verfügung.

 

Bis zum Stichtag am 23. Dezember 2016 waren in der LEADER-Geschäftsstelle zwölf private und kommunale Projekte mit knapp 895.818 Euro beantragter EU-Fördermittel sowie rund 566.520 Euro beantragter Landesmittel eingereicht worden. Der Fokus der Projekte lag auf den Bereichen demografischer Wandel, Kultur sowie ländlicher Tourismus.

 

Aufgrund des ausgelobten Fördermittelbudgets konnten nur zwei der zwölf eingereichten Projektanträge zur Förderung ausgewählt werden.

Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Bewilligungsstellen können sich folgende Projekte über eine Förderung freuen:

In Oberwolfach soll bei der Lachszuchtstation des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg das „Informationszentrum Lachszucht Wolftal“entstehen. Das Projekt ist ein Startprojekt aus dem Regionalen Entwicklungskonzept für unsere Region.

In Wolfach-Kirnbach soll ein denkmalgeschützter Kornspeicher als Kulturraum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und zugleich das Potential der Schwarzwälder Speicherhäuser aufzeigen.


moderne küche für ein Attraktives Ausflugsziel - Leader-projekt eingeweiht

Zahlreiche Gäste zog es am 12. Februar 2017 auf den Schloßberg nach Welschensteinach: gemeinsam mit Annemarie Bührer und ihrer Familie feierten sie die Einweihung der neuen modernen Küche für die Rad- und Wanderherberge im Langbrunnen.

 

Mit der neuen Küche erweitert sich auch das Menü-Angebot: Neben regionalen, saisonalen und traditionellen Speisen kommen diverse Gerichte vom Soayschaf auf die Menükarte. Diese alte Schafrasse sorgt rund um die Herberge für die Offenhaltung der Landschaft.

 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.


Starke und lebenswerte ländliche Räume in Baden-Württemberg: Bürgerdialog zum Kabinettsausschuss der Landesregierung

Der Ländliche Raum ist für Baden-Württemberg nicht nur landschaftlich prägend. Er ist die ökologische und ökonomische Kraftquelle unseres Landes, bietet hohe Lebensqualität für Jung und Alt und ist die Heimat des Ehrenamtes. Gleichzeitig steht der Ländliche Raum vor absehbaren strukturellen Herausforderungen, die viele Bereiche betreffen - von der Grundversorgung bis zur Mobilität.

 

Im neuen „Kabinettsausschuss Ländlicher Raum" arbeiten deshalb alle Fachressorts der Landesregierung im Sinne einer integrierten Politik zusammen. Gemeinsam wollen wir eine Gesamtstrategie entwickeln und kreative Lösungsansätze in Modellprojekten erproben.

 

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz lädt zusammen mit der Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg zu regionalen Bürgerdialogen ein, um mit den Bürgern und Bürgerinnen ins Gespräch zu kommen sowie Ideen zu sammeln, wie das Leben auf dem Land attraktiv bleiben kann.

 

Bürgerdialoge vor Ort:

 

20. Februar 2017 in Ravenstein

4. April 2017 in Mainhardt

4. Mai 2017 in Titisee-Neustadt

22. Juni 2017 in Untermarchtal

13. Juli 2017 in Schopfloch

 

Weitere Informationen finden Sie hier.


Gelungener Auftakt der Neuen Veranstaltungsreihe LEADER-Ideenwerkstatt

Zum vierten Mal in dieser LEADER-Förderperiode hat der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. einen Projektaufruf veröffentlicht. Noch bis zum 23. Dezember 2016 können Projektanträge in der Geschäftsstelle in Schiltach eingereicht werden.

 

Um erste Fragen zu einer LEADER-Förderung zu beantworten und Anregungen zur Projektentwicklung zu geben, lud der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. am 29. November und 1. Dezember 2016 erstmals zur LEADER-Ideenwerkstatt ein.

 

Mit rund 25 Interessierten bei den Terminen in Hornberg und Hausach ist dem Verein ein erfolgreicher Auftakt seiner neuen Veranstaltungsreihe gelungen.

 

Geschäftsführer Mark Prielipp zieht daher ein positives Fazit. „Mit dem niederschwelligen Beratungsangebot in zwangloser Atmosphäre einer Gastwirtschaft bieten wir potentiellen Projektträgern die Möglichkeit, sich zunächst in der LEADER-Ideenwerkstatt über Fördermöglichkeiten zu informieren und erste Arbeitsschritte einzuleiten.“

 

An beiden Abenden konnten bereits einige Ideen aus der Region mit Experten und weiteren engagierten Akteuren des ländlichen Raums diskutiert werden. Inwieweit sich daraus konkrete LEADER-Projekte entwickeln, wird die Zukunft zeigen. Die Veranstaltungen belegen einmal mehr, welche Potentiale im Mittleren Schwarzwald vorhanden sind und mit wie viel Engagement die Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihres Lebensraums arbeiten.

 

Die Veranstaltungsreihe wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Positive Bilanz für das erste Geschäftsjahr

Der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., unter Leitung des Ersten Vorsitzenden Hans Peter Heizmann, hatte am 28. Oktober 2016 zu seiner ersten Mitgliederversammlung eingeladen.

 

In der Aquademie von Hansgrohe SE in Schiltach begrüßte Hans Peter Heizmann die Mitglieder aus den Kommunalverwaltungen der 27 Städte und Gemeinden, der Landkreisverwaltungen des Ortenaukreises und des Landkreises Rottweil sowie die Mitglieder aus den Reihen der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Bürgerschaft.

Die Bilanz des ersten Geschäftsjahres fiel positiv aus: so brachte der Vorstand im zweiten Halbjahr 2015 8 Projekte auf den Weg (inkl. Regionalmanagement). Weitere Schwerpunkte im Jahresbericht der Geschäftsstelle bildeten die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Seminare und Schulungen des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Vorstandssitzungen und Projektberatungen. Vorstand und Schatzmeister wurden im Anschluss an den Bericht entlastet.
Nach der Bestellung eines neuen Vorstandsmitglieds und der Wahl der Kassenprüferin beschloss der Ausblick auf künftige Veranstaltungen die erste Mitgliederversammlung.

 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Mitgliederversammlung 2016 Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V.
Mitgliederversammlung 2016 Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V.

Treffen der Regionalmanagements Baden-Württemberg vom 13. bis 14. Oktober 2016 in Schenkenzell

Seit knapp zwei Jahren wird das europäische Förderprogramm LEADER in der Förderperiode 2014-2020 in 18 Regionen in Baden-Württemberg umgesetzt. Neben den Koordinierungssitzungen, die regelmäßig in Stuttgart mit Vertretern des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, den vier Regierungspräsidien, der LEADER-Koordinierungsstelle und der L-Bank stattfinden, treffen sich die Regionalmanagements auch immer wieder zum Austausch in einer der Regionen. Nun war der Mittlere Schwarzwald zwei Tage lang Gastgeber für die 17 weiteren LEADER-Regionen.

 

Die LEADER-Geschäftsstelle Mittlerer Schwarzwald hatte die Kolleginnen und Kollegen zum gegenseitigen Austausch nach Schenkenzell eingeladen.

Dabei standen die Sichtweisen und Einschätzungen der Regionalmanagerinnen und –manager im Hinblick auf das bisher Erreichte im Fokus: Wie lässt sich die LEADER-Methode, nämlich die Einbindung lokaler Akteure in die Mitgestaltung regionaler Prozesse, zur Zufriedenheit aller umsetzen? Welche Schwerpunkte setzen die 18 Regionen in ihrer jeweiligen Regionalen Entwicklungsstrategie und konnten schon erste Projekte umgesetzt werden?

 

Von der Theorie ging es anschließend zur Praxis. Die LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald hatte bereits in der vergangenen Förderperiode 2007-2013 von LEADER profitiert und so konnten einige der über 90 erfolgreichen Projekte besichtigt werden: die historischen Schienenbusse und die Hirschgrund Zipline Area in Schiltach, der Themenpark Historischer Bergbau, Mathematik und Mineralien in Oberwolfach, das Hornberger Schlossbergareal mit dem Ritterspielplatz, der Hornberger Lebensquell-Brunnen der Familienbrauerei M. Ketterer GmbH & Co. KG sowie die Toilettenanlage auf der Burg Husen in Hausach.

 

Im Landhaus Lauble in Hornberg mit den LEADER geförderten Seminarräumen und der barrierefreien Außenanlage, begrüßte am Abend der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Hans Peter Heizmann, die Gäste.

Er ermutigte die Kulissen, die erstmals in LEADER aufgenommen wurden, und äußerte die Hoffnung, dass die Anwesenden sich weiterhin mit so viel Elan und Freude für ihre Regionen einsetzen.


LINC 2016 - Europäisches Vernetzungstreffen vom 27. bis 30. September 2016 in Dabas, Ungarn

Zum 7. Mal trafen sich Akteure aus den europäischen LEADER-Regionen zum Wissenstransfer in der ländlichen Entwicklung. Ausrichter in diesem Jahr war die LAG Felső-Homokhátság zusammen mit dem Netzwerk für Ländliche Entwicklung Ungarn und dem Landwirtschaftsministerium.

 

Um transnationale Kooperation und Erfahrungsaustausch zu fördern sowie den europäischen LEADER-Gedanken zu festigen, wurde LINC ("LEADER Inspired Network Community") 2010 ins Leben gerufen. Von den Erfahrungen anderer zu lernen, sich auszutauschen und durch sportliche Aktivitäten zu vernetzen, ist das Ziel der Veranstaltung, die jedes Jahr in einem anderen Land stattfindet. Das Programm besteht daher immer aus Exkursionen, Workshops, Sportwettbewerbe und Kulinarik.

 

Die ungarischen Kollegen hatten ein vielfältiges Exkursionsprogramm zusammengestellt, das die Möglichkeit bot, verschiedene LEADER-Projekte zu besichtigen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen: z.B. ein Pferdezentrum, Skateboardbahn und Fitnesspark, eine Instrumentensammlung, eine renovierte Kirche, Schokoladenmanufaktur, Gemeinschaftshaus mit Kleiderkammer, Kunstgalerie in einem ehemaligen Herrenhaus, Schuhmacherei u.v.m.

 

Die Workshops setzten sich mit so unterschiedlichen Themen auseinander wie Gemeinschaftswerte, Landwirtschaft und Innovation, Inklusion benachteiligter Gruppen in das LEADER-Programm, Klimawandel und Energieverwaltung in LEADER-Regionen.

 

Fehlen durfte in diesen Tagen natürlich auch nicht das kulinarische Erlebnis. Und dazu gehört traditionell ein europäisches Buffet, zu dem jede teilnehmende LEADER-Region ihre typischen Spezialitäten beisteuert. Aus dem Schwarzwald gab es u.a. Schinken, Edelsalami und Weißtannenhonig.

 

Die Sportwettbewerbe, die ebenfalls ein fester Bestandteil der LINC-Philosophie sind und einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der transnationalen LEADER-Beziehungen leisten, umfassten in diesem Jahr Tontaubenschießen, Bogenschießen, Orientierungslauf, Puszta-Olympiade und Kutschenfahren.

 

Am Ende der Woche wurde die LINC-Fahne an Luxemburg übergeben, Ausrichter der Konferenz 2017.


Staatssekretärin schütz im Mittleren Schwarzwald

Staatssekretärin Katrin Schütz vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg besuchte anlässlich ihrer Denkmalreise durch das Land am 9. September 2016 den sogenannten Junghans Terrassenbau in Schramberg.

 

Der markante Terrassenbau, 1916 bis 1918 nach den Plänen des Industriearchitekten Philipp Jakob Manz für die Uhrenfirma Junghans errichtet, ist als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch eingetragen und wird zukünftig als Uhrenmuseum die Schwarzwälder Tradition des Uhrenbaus modern und zeitgemäß allen zugänglich machen.

 

Der historische Bezug zwischen Gebäude und den Ausstellungsstücken, die in diesem Gebäude gefertigt wurden, ergibt eine zeitgeschichtlich hochspannende Symbiose. Das Museum zeigt die Uhren, Orchestrien und die Geschichte der fünf Schramberger Federnfabriken.

 

Um alle Ausstellungsbereiche barrierefrei zu erreichen, soll das Museum mithilfe einer LEADER-Förderung über den Einbau eines Schrägaufzuges am Außengebäude für Alle zugänglich gemacht werden.

Fotos: Bodo Schnekenburger