Aktuelle Informationen aus dem Mittleren Schwarzwald


Herzlich willkommen auf der Seite der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald.

 

Auf den nachfolgenden Seiten informieren wir Sie über den nächsten Projektaufruf, über aktuelle Veranstaltungen und Wichtiges aus unserer LEADER-Region. 

 

Zudem veröffentlichen wir hier unsere Pressemitteilungen.

 

Sie interessieren sich für eine Förderung Ihrer Projektidee?

 

Dann schauen Sie auf unseren Unterseiten vorbei: für Kleinprojekte mit einem Kostenrahmen bis zu 20.000 Euro netto käme eine Förderung über das Regionalbudget in Frage. 

Projekte mit einem Kostenrahmen bis zu 700.000 Euro netto können sich um eine LEADER-Förderung bewerben.


Ideen und auf der Suche nach Förderung? Dann jetzt aktiv werden!

Aktuell laufen in der Region die Vorbereitungen für den nächsten Projektaufruf in LEADER und wir haben schon so langsam das Ende der aktuellen Förderperiode im Blick.

 

Daher jetzt noch die Chance nutzen und sich mit der eigenen Idee um Fördermittel in LEADER bewerben! Der Aufruf startet im  Juli und die Einreichfrist endet am 7. September 2026. Die Auswahlentscheidung in dieser Wettbewerbsrunde trifft unser Gremium voraussichtlich im November.

 

Interessenten sind daher herzlich eingeladen, sich frühzeitig mit dem Regionalmanagement in der LEADER-Geschäftsstelle in Schiltach in Verbindung zu setzen. Am 15. Juni und 16. Juli gibt es zudem die Gelegenheit, sich im Rahmen einer digitalen Veranstaltung über LEADER und die Fördervoraussetzungen zu informieren. Es können in diesem Aufruf sowohl private (kleine Unternehmen, Vereine, Privatleute) als auch kommunale Projekte eingereicht werden.

 

Selbstverständlich können Sie auch direkt einen Beratungstermin ausmachen. Die Kontaktdaten finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Ideen.


Regionalbudget stärkt Engagement: Kommunen und Vereine erhalten Förderung für 12 Projekte

Ende April tagte der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. in Oberwolfach und entschied über die Vergabe von Fördermitteln im Rahmen des Regionalbudgets. Zur Förderung ausgewählt wurden zwölf Kleinprojekte, die das Leben der Menschen zwischen Zimmern o.R. und dem Harmersbachtal bereichern werden.

 

Der Fokus im Regionalbudget liegt im Bereich Dorfentwicklung, Dorf- und Vereinsleben, Grundversorgung sowie Naherholung – diese Bandbreite zeigten auch die 20 eingereichten Vorhaben, die sich dem Wettbewerb stellten. Es standen in diesem Jahr bis zu 166.667 Euro Fördermittel vom Land Baden-Württemberg und der Region zur Verfügung, die beantragte Fördersumme der Projekte überstieg allerdings den ausgelobten Betrag deutlich.

 

Nach intensiven Beratungen im Auswahlgremium konnten schlussendlich zwölf Projekte ausgewählt werden. Sie umfassen:

  • Kulturell und sozial ausgerichtete Projekte, z.B. Einrichtung oder Aufwertung von Vereinsräumen und Vereinsanlagen oder Einbau von Klimaschränken für Trachtenlagerung.
  • Projekte die Bewegung und Erholung fördern, z.B. Einrichtung bzw. Erweiterung von Calisthenics-Anlagen, den Bau eines Wanderwegs mit Sanierung einer Schutzhütte oder ein Wanderweg mit konkreten Übungen aus der Positiven Psychologie.
  •  Infrastruktur und Nachhaltigkeit: Einbau einer zusätzlichen Kühlzelle in einem Schlachthaus.

Die positiv beschlossenen Projektbewerbungen der Auswahlrunde 2026 werden von drei Kommunen sowie neun Vereinen umgesetzt, haben alle einen strukturellen Mehrwert für die Region und werden über die Kulisse verteilt umgesetzt – von Biberach im Kinzigtal bis Fluorn-Winzeln.

 

„Von der Förderung profitiert einerseits die Bevölkerung in hohem Maß, andererseits wird aber auch das ehrenamtliche Engagement in den Verein und die Bereitschaft zur zusätzlichen Arbeit in den Kommunen gewürdigt bzw. belohnt“, erklärte Henry Heller, Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. „Diese Projekte zeigen, dass der ländliche Raum voller Potenzial steckt.“

 

Der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. gratuliert allen Projektträgern und wünscht viel Erfolg bei der Umsetzung der Vorhaben.

 

Veröffentlicht am 29. Mai 2026

 

Auswahlsitzung Regionalbudget 2026: Der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. kommt in Oberwolfach zusammen.


9. Tourismustag des Landkreises Rottweil - 9. Mai 2026 (Europatag)

Der Landkreis Rottweil lädt zum 9. Tourismustag ein: von 14 bis 18 Uhr laden Aussteller aus dem Landkreis in die Bachstraße nach Schiltach ein, um sich über das touristische Angebot zwischen Kinzig und Neckar zu informieren. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgt für Stimmung und gute Laune.

 

An diesem Tag wird auch der Europatag gefeiert - als Symbol für Frieden, Einheit und länderübergreifende Zusammenarbeit.

Die LEADER-Regionen Mittlerer Schwarzwald (westlicher Teil des Landkreises Rottweil) und Oberer Neckar (östlicher Teil des Landkreises Rottweil) präsentieren sich und ihre Arbeit mit einem gemeinsamen Stand. Und so ganz nebenbei lässt sich so einiges über Europa erfahren! Wir freuen uns auf den Austausch.


Auswahlgremium stimmt für neue LEADER-Projekte

Das Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. hat auf seiner fünften LEADER-Sitzung am 17. März 2026 im Treffpunkt der Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell drei weitere LEADER-Projekte der aktuellen Förderperiode ausgewählt. Zwei Projekte haben sich zudem um Fördermittel der Landschaftspflege beworben und wurden, vorbehaltlich ausreichender Mittelverfügbarkeit, zur Förderung beschlossen. Die Projekte setzen Akzente in den Bereichen Freizeit und Tourismus, Naturschutz und Kulturlandschaft sowie Stärkung des Ehrenamts und des sozialen Zusammenhalts.

 

Auch im fünften LEADER-Aufruf der aktuellen Förderperiode war das Interesse an einer Förderung von Projektideen mit EU- und Landesmitteln sehr groß. Nach der fachlichen Vorprüfung durch die Geschäftsstelle und das Regierungspräsidium Freiburg lagen dem Auswahlgremium neun private und kommunale Projekte zur Bewertung vor. Das ausgelobte Fördermittelbudget in Höhe von 400.000 Euro EU-Mitteln war stark überzeichnet. Nach intensiver Diskussion, Beratung und Anwendung der qualitativen Bewertungskriterien wählte das Auswahlgremium drei Projekte zur Förderung im EU-Verfahren aus. Zwei weitere Projekte im Bereich der Landschaftspflegerichtlinie sollen, vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch das Land, ebenfalls gefördert werden. 

 

Die ausgewählten Projekte im Überblick:

 

• Padelparkanlage in Biberach: Ein modernes Sportangebot für alle Altersgruppen, das Bewegung und Gemeinschaft fördert.

• Vereinslager für 13 Ortsvereine in Seedorf: mit einem gemeinsamen Lagerschuppen setzt der Vereinsring ein starkes Zeichen für nachhaltige, innovative und gemeinschaftliche Vereinsarbeit im ländlichen Raum.

• Freizeitanlage in Hornberg: Ein attraktiver Treffpunkt für Familien, Jugendliche und Erholungssuchende.

 

„Die mittlerweile fünfte Auswahlsitzung der aktuellen Förderperiode zeigt einmal mehr, was möglich ist, wenn engagierte Menschen gemeinsam an der Zukunft unserer Region arbeiten“, betonte Henry Heller, Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. nach der Auswahlentscheidung. „Mit der Padelparkanlage, dem Vereinslager und der neuen Freizeitanlage setzen wir gezielt auf Projekte, die das Miteinander stärken und die Lebensqualität vor Ort spürbar verbessern. Das ist gelebte Regionalentwicklung und dafür danke ich allen Beteiligten.“ Die zwei unter Vorbehalt der Mittelverfügbarkeit beschlossenen Vorhaben leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft im Mittleren Schwarzwald.

Die gebundenen Fördermittel belaufen sich auf rund 535.350 Euro aus EU- und Landesmitteln.

 

Die Befürwortung durch den Vorstand ist ein erster Schritt zur Förderung und Voraussetzung für eine endgültige Bewilligung. In einem nächsten Schritt erfolgt das formale Bewilligungsverfahren durch das Regierungspräsidium Freiburg, anschließend können die Projekte mit der Umsetzung starten.

 

Der nächste LEADER-Projektaufruf startet voraussichtlich im Sommer 2026. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Regionalmanagement in Schiltach zur Projektberatung und zur Überprüfung der grundsätzlichen Förderfähigkeit eines Vorhabens wird ausdrücklich empfohlen.

Auswahlgremium Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. in Schiltach
Auswahlgremium Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. in Schiltach

Veröffentlicht am 31. März 2026


LEADER-Regionalmanagements aus Baden-Württemberg in Brüssel - Einsatz für starke ländliche Räume und die Zukunft von LEADER

LEADER BW in Brüssel

Fotos: Europabüro der baden-württembergischen Kommunen

Vom 2. bis 4. März 2026 waren die LEADER-Regionalmanagements aus Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Delegationsreise in Brüssel. Ziel der Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Institutionen der Europäischen Union sowie kommunalen Interessenvertretungen war es, die Bedeutung des LEADER-Programms für die Entwicklung ländlicher Räume zu unterstreichen und sich für eine klare Verankerung von LEADER im zukünftigen Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der Europäischen Union ab 2028 einzusetzen.

 

Hintergrund der Gespräche ist der Reformvorschlag der Europäischen Kommission für den kommenden EU-Haushalt. Dieser sieht eine grundlegende Neuordnung der europäischen Förderarchitektur vor. Unter anderem sollen Agrarpolitik und Kohäsionspolitik künftig komplett in sogenannte nationale und regionale Partnerschaftspläne (NRPP) gebündelt werden. Damit besteht das Risiko, dass Programme der ländlichen Entwicklung wie LEADER ihre bisherige institutionelle Absicherung verlieren und stärker von nationalen Prioritätensetzungen abhängig sein werden.

Insbesondere für langfristige Regionalentwicklungsprozesse im ländlichen Raum sind jedoch Planungssicherheit und stabile Förderstrukturen essenziell. LEADER gilt seit Jahrzehnten als ein erfolgreiches Förderprogramm europäischer Strukturpolitik. Durch seinen Bottom-up-Ansatz entscheiden lokale Aktionsgruppen vor Ort gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über Projekte, die ihre Region nachhaltig stärken.

 

Während der Delegationsreise führten die Regionalmanagements zahlreiche Gespräche mit zentralen Ansprechpartnern der europäischen Ebene. Zum Auftakt der Reise fand ein Austausch in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union statt. Gert Jauernig gab dort Einblicke in aktuelle europapolitische Entwicklungen sowie in die Arbeit der Landesvertretung in Brüssel. Anschließend erfolgten Gespräche unter anderem mit Jan Molzberger, Leiter des Europabüros der baden-württembergischen Kommunen, Michael Schmitz, stellvertretender Leiter des Europabüros des Deutschen Landkreistages, sowie Thomas Wobben, Direktor für Kohäsions-, Wirtschafts- und Sozialpolitik beim Ausschuss der Regionen.

 

Im Europäischen Parlament tauschte sich die Delegation mit Norbert Lins, Mitglied des Europäischen Parlaments und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI), sowie mit Sonja Molina, akkreditierte parlamentarische Assistentin von Sabrina Repp, Mitglied des Europäischen Parlaments aus.

 

Weitere Gespräche fanden mit Vertreterinnen der Europäischen Kommission statt, darunter Elena Schubert, Policy Officer und stellvertretende Gleichstellungskoordinatorin der Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (GD AGRI) sowie Anna-Lena Zademach-Schwierz, stellvertretende Referatsleiterin der Generaldirektion Regionalpolitik (GD REGIO). Den Abschluss bildete ein Austausch mit Winfried Schröder, Referatsleiter für Ernährung und Landwirtschaft bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union.

Weitere Informationen zum Mehrjährigen Finanzrahmen gibt es u.a. bei der Deutschen Vertretung der Europäischen Kommission (externer Link).

Veröffentlicht am 11. März 2026


JEtzt noch Kleinprojekte bis zum 6. März einreichen!

Veröffentlicht am 19. Februar 2026


Projektaufruf Regionalbudget 2026

Der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. mit Sitz in Schiltach ruft zur Projekteinreichung für das Regionalbudget 2026 auf. Das Land Baden-Württemberg stellt für das kommende Jahr den LEADER- und ILE-Regionen insgesamt 3,45 Mio. EUR Fördermittel für das Regionalbudget bereit – das sind 150.000 EUR pro Region. Die Region beteiligt sich mit einem Eigenanteil an dem Fördertopf, so dass bis zu 166.667 EUR für Kleinprojekte im Mittleren Schwarzwald zur Verfügung stehen. Vollständige Anträge können ab sofort bis zum 6. März 2026 von Vereinen, Privatpersonen, Kommunen sowie Kleinstunternehmen in der LEADER-Geschäftsstelle in Schiltach eingereicht werden.

 

Ob Freizeitangebote für klein und groß, Sicherung der Grundversorgung oder Naturschutz, Ausbau der ländlichen und touristischen Infrastruktur – vieles ist möglich im Regionalbudget. Voraussetzungen für eine mögliche Förderung sind, dass mit dem Projekt noch nicht begonnen wurde, die Nettokosten zwischen 3.750 und 20.000 Euro liegen und die Umsetzung im Jahr 2026 abgeschlossen werden kann.

 

Die Vorhaben müssen den Zielen des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) der Region Mittlerer Schwarzwald entsprechen. Es gibt keine thematischen Einschränkungen, Ideen können zu allen Handlungsfeldern des REK eingereicht werden: Lebens- und Naturraum, Wirtschaftsraum sowie Tourismus- und Kulturraum Mittlerer Schwarzwald.

Die Auswahl erfolgt voraussichtlich am 28. April 2026 durch das Auswahlgremium der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald auf Basis von Auswahlkriterien.

 

Weitere Infos und den vollständigen Projektaufruf finden Sie hier.

 

Veröffentlicht am 5. Dezember 2025.


LEADER-Aktionsgruppen in Baden-Württemberg bündeln erstmals ihre Social-Media-Aktivitäten

Die LEADER-Aktionsgruppen in Baden-Württemberg bündeln erstmals ihre Social-Media-Aktivitäten und gehen mit einem gemeinsamen Account online. Insgesamt 20 LEADER-Aktionsgruppen treten damit landesweit geschlossen auf und machen ihre Arbeit künftig über einen zentralen Social-Media-Auftritt sichtbar.

 

Mit dem neuen Auftritt entsteht eine zentrale Plattform, um die Arbeit der LEADER-Aktionsgruppen im Land sichtbar zu machen und aktuelle Themen der ländlichen Entwicklung aufzugreifen. Ziel ist es, über Projekte und Initiativen zu informieren, den Austausch zwischen Regionen zu stärken und engagierte Akteurinnen und Akteure sowie die interessierte Öffentlichkeit miteinander zu vernetzen.

 

Der gemeinsame Social-Media-Auftritt bietet vielfältige Einblicke in die LEADER-Arbeit in Baden-Württemberg. Nach und nach werden alle beteiligten Regionen vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen, die LEADER vor Ort mit Leben füllen: Engagierte Akteurinnen und Akteure berichten aus ihrer Praxis, geben Einblicke in ihre Motivation und zeigen, wie Zusammenarbeit im ländlichen Raum gelingt. Ergänzend werden regelmäßig Projekte präsentiert, die beispielhaft verdeutlichen, wie innovative Ideen und nachhaltige Ansätze in den Regionen umgesetzt werden.

 

Darüber hinaus informiert der gemeinsame Auftritt über aktuelle Entwicklungen, thematische Schwerpunkte und landesweite Aktionen im Rahmen von LEADER. Zahlen und Fakten in wiederkehrenden Beiträgen zeigen zudem anschaulich, welche Wirkung die LEADER-Arbeit in Baden-Württemberg entfaltet.

 

Interessierte sind herzlich eingeladen, den LEADER-Aktionsgruppen auf Facebook und Instagram unter leader.badenwuerttemberg sowie auf Mastodon unter @LEADER_BW zu folgen und die Regionen, Menschen und Projekte der ländlichen Entwicklung kennenzulernen.

Vertreterinnen und Vertreter der 20 LEADER-Aktionsgruppen aus Baden-Württemberg zu Gast in der LEADER Region Mittlere Alb. Foto: © LAG Mittlere Alb
Vertreterinnen und Vertreter der 20 LEADER-Aktionsgruppen aus Baden-Württemberg zu Gast in der LEADER Region Mittlere Alb. Foto: © LAG Mittlere Alb

Regionalmanagertreffen Baden-Württemberg 2025

Damit der ländliche Raum Baden-Württembergs auch zukünftig attraktiv und stark bleibt, bedarf es gezielter Förderinstrumente. Eines davon ist das europäische Förderprogramm LEADER, mit dem auf lokale Bedarfe reagiert werden kann. Aktuell gibt es 20 LEADER-Regionen in ganz Baden-Württemberg, die die Regionalentwicklung vorantreiben und Projekte vor Ort finanziell unterstützen. Einmal im Jahr kommen die LEADER-Regionalmanager für ein Arbeitstreffen zusammen, um sich über Arbeitsprozesse und gemeinsame Aktionen auszutauschen sowie Projekte zu besichtigen. Zum einen dient das der erfolgreichen Netzwerkarbeit. Durch das Kennenlernen hiesiger Projekte und Akteure sollen zum anderen Impulse gesetzt werden, welche die Gäste zu neuen Ideen und Ansätzen inspirieren können.

 

In diesem Jahr hatte die LEADER-Region Mittlere Alb zum Treffen ins Stift nach Bad Urach eingeladen. Von der Örtlichkeit samt Unterbringung und Verpflegung waren alle sehr angetan. Nach der ersten Arbeitsphase stellte Wanderführerin Regine Erb das Projekt „Wanderbar“ im Stiftshof vor – ein maßgeschneidertes Lasten-E-Bike für die Verköstigung, welches sie zusammen mit Kathrin Steinhart für ihre Touren angeschafft hat. Danach gaben die Stadtführer Sandra Linsenmayer und Otto Rauscher einen sachkundigen Einblick in die Geschichte von Bad Urach. Am Abend berichteten Diana Schrade-Geckeler und Rudi Giest-Warsewa bei einem Spaziergang zu den zwei Projekten „Dorftisch und Dorfladen Kohlstetten“. Kulinarisch endete der Tag im Landgasthof Adler in Kohlstetten bei den Alb Nomaden. Sandra Baur-Raihani erzählte von der Entstehung sowie Weiterentwicklung ihres gastronomischen Konzepts und der Förderung über LEADER. Anschließend genossen alle das marokkanische Buffet.

 

Der zweite Tag startete mit einer Arbeitsphase im Stift. Im Fokus stand dabei die Fortsetzung des LEADER-Programms durch die Europäische Union ab 2028. Aus Sicht der Regionalmanager müssen die ländlichen Räume als eigenes Ziel in der Politik der EU verankert und eine festgelegte Mittelausstattung für LEADER vereinbart werden. Anschließend lernte die Gruppe den Kelten-Erlebnis-Pfad sowie das Heidengrabenzentrum kennen, die ebenso von LEADER finanziell unterstützt wurden (zum Teil). Dort führte Tanja Breitenbücher sehr lebendig und fundiert in die Lebens- und Arbeitswelt der Kelten ein. Zum Ausklang des Treffens empfing Gudrun Wiest alle in ihrem Café Alte Mühle in Grabenstetten und servierte Kaffee und Kuchen. Da auch sie Fördergeld bekommen hatte, berichtete sie einiges zu ihrem Projekt.

PM und Fotos LEADER Mittlere Alb, veröffentlicht am 25. November 2025


Fünfter Projektaufruf - Neue Förderchancen für Projekte

Ab sofort können Projektanträge im EU-Förderprogramm LEADER im Aktionsgebiet Mittlerer Schwarzwald gestellt werden. Einreichfrist für Projekte mit Gesamtkosten von bis zu 700.000 Euro netto ist der 19. Januar 2026

Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen sowie Kommunen zwischen Biberach im Kinzigtal und Zimmern o.R. haben die Möglichkeit, sich um eine LEADER-Förderung zu bewerben, es stehen 400.000 EUR EU-Mittel zur Verfügung. Zusätzlich 200.000 EUR ELR-Mittel (Modul 2) und, nach der Mittelfreigabe durch das Land, weitere Landesmittel für die Module 3-5 können in Projekte fließen.

Die Auswahlentscheidung trifft der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. voraussichtlich am 17. März 2026.

 

Entscheidend für die Auswahl ist die Qualität der geplanten Maßnahmen und welchen Beitrag diese zur Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie im Mittleren Schwarzwald leisten. 

So muss sich das Vorhaben mindestens in eines der drei Handlungsfelder aus dem Regionalen Entwicklungskonzept für den Mittleren Schwarzwald einordnen lassen: „Lebens- und Naturraum Mittlerer Schwarzwald“, „Wirtschaftsraum Mittlerer Schwarzwald“ oder „Tourismus- und Kulturraum Mittlerer Schwarzwald“. Das Regionale Entwicklungskonzept für die Jahre 2023-2027 ist hier zu finden. Das Auswahlgremium bewertet jedes Projekt mit Projektbewertungskriterien und priorisiert diese nach der erreichten Punktzahl.

 

Für den Projektaufruf gibt es keine thematischen Einschränkungen - Projekte können zu allen Handlungsfeldern des regionalen Entwicklungskonzepts eingereicht werden sowie in alle Fördermodule.

 

Die Geschäftsstelle in Schiltach steht für Fragen zu den Anforderungen und Voraussetzungen zur Verfügung, eine frühzeitige Kontaktaufnahme wird ausdrücklich empfohlen.

 

Den kompletten 5. Projektaufruf finden Sie hier.

 

Veröffentlicht am 10. November 2025.


10 Jahre Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V.

Unter dem Motto „Mit Europa Erfolgsgeschichten schreiben“ feierte der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. am 23. Oktober 2025 in einem festlichen Rahmen sein zehnjähriges Bestehen.

 

In seiner Begrüßungsrede betonte der Erste Vorsitzende Henry Heller die Bedeutung des gemeinsamen Engagements: „Zehn Jahre Regionalentwicklung stehen für zehn Jahre, in denen wir durch das Zusammenwirken vieler engagierter Menschen unsere Region aktiv gestaltet und vorangebracht haben. Das ist ein Grund zum Feiern – und vor allem ein Grund, Danke zu sagen.“ Mit dem Ideenreichtum und Mut der Projektträger, dem unermüdlichen Einsatz des Vorstands, der Unterstützung der beiden Landkreise und der 26 Mitgliedskommunen, der Partner und Förderer sei es gelungen, die Region lebenswerter, zukunftsfähiger und enger vernetzt zu gestalten. Das ist gelebtes Europa im Schwarzwald.

 

Diesen Mut und die Weitsicht lobte auch Sabine Kurtz MdL, Staatssekretärin aus dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg in ihrem Grußwort. Der Mittlere Schwarzwald habe in den zehn Vereinsjahren viele für die Region wertvolle Projekte unterstützt und das europäische LEADER-Programm mit Leben gefüllt.

 

Die wertvollen Impulse, die durch die LEADER-Projekte im Mittleren Schwarzwald gesetzt wurden, betonten auch Hermann Kopp, Erster Landesbeamter im Landkreis Rottweil, Tatjana Henzler vom Dezernat Ländlicher Raum im Ortenaukreis und Daniel Karrais MdL in ihren Grußworten. 

 

„LEADER ist nicht nur ein Förderprogramm, sondern ein Motor für partizipative, innovative und nachhaltige Regionalentwicklung“, hob Julia Kiefer, Geschäftsführerin der LEADER-Geschäftsstelle in Schiltach in ihrem Rückblick hervor. Nachdem in einer ersten LEADER-Förderperiode von 2007 bis 2013 das europäische Förderprogramm zur Regionalentwicklung erfolgreich implementiert wurde, stand für die zweite Förderperiode fest, dass im Sinne einer Verstetigung der wertvollen Arbeit ein Verein gegründet wird.

In den 10 Jahren Vereinsgeschichte wurden weitere 37 LEADER-Projekte (und der Betrieb der Geschäftsstelle für die Jahre 2015-2022) und zusätzlich 90 Kleinprojekte seit 2020 über das Regionalbudget gefördert. 

Mehr als 6,23 Mio. EUR Fördermittel von EU, Land, Bund und Region flossen bis 2024 in die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Mittleren Schwarzwalds: verbesserte Lebensqualität, Arbeitsplätze und gesteigerte Wertschöpfung sind die Erfolge. Die Investitionssumme dieser Projekte liegt bei mehr als 13 Mio. EUR. In der aktuell laufenden Förderperiode 2023-2027 sind weitere Projekte über LEADER und über das Regionalbudget in der Umsetzung.

 

"Die Zukunft unserer Region liegt uns allen am Herzen. Die kommenden Jahre bringen Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich. Ob Klimawandel, demografischer Wandel oder Digitalisierung, ob Innovationskraft, nachhaltige Regionalentwicklung oder die Stärkung des Zusammenhalts - gemeinsam können wir diese Aufgaben mutig angehen", so Henry Heller in seinen Abschlussworten.

 

Die Veranstaltung wurde vom Staatsministerium Baden-Württemberg im Rahmen des Programms „Verbreitung des europäischen Gedankens“ mit Landesmitteln gefördert, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. 

 

Veröffentlicht am 10. November 2025.


Mitgliederversammlung 2025 in Schiltach

Am 23. Oktober 2025 hatte der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. zur ordentlichen Mitgliederversammlung in den Martin-Luther-Saal der evangelischen Kirchengemeinde nach Schiltach eingeladen. Unter Leitung des Ersten Vorsitzenden Henry Heller kamen die Mitglieder aus den Kommunalverwaltungen der 26 Städte und Gemeinden, der Landkreisverwaltungen des Ortenaukreises und des Landkreises Rottweil sowie die Mitglieder aus den Reihen der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Bürgerschaft zum 10. Mal seit der Vereinsgründung 2015 zusammen.

 

Ein Schwerpunkt der Versammlung war die Vorstellung des Jahresberichts 2024 mit einem Überblick über die erfolgreich abgeschlossenen LEADER-Projekte der Förderperiode 2014-2022 sowie die Auswahl erster Projekte in der neuen Förderperiode - sei es über LEADER oder über das Regionalbudget. Es schloss sich ein Rückblick auf die Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr an und die Vorstellung des Finanzberichts. Die Mitglieder des Vereins genehmigten den Jahresbericht, den Jahresabschluss sowie den Bericht der Kassenprüfung. Ebenso wurde die Vorstandschaft mit Schatzmeister und der Kassenprüfer für das vergangene Jahr entlastet. 

 

Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung: als Vertreter der Ortenauer Kommunen und starke Stimme für den ländlichen Raum wählten die Mitglieder Bürgermeister Richard Weith aus Oberharmersbach als Nachfolger für Philipp Saar in den Vorstand. Bürgermeister Rainer Betschner aus Fluorn-Winzeln wurde wieder als Kassenprüfer gewählt. 

 

Eine Zäsur für den Verein bedeutet der anstehende Ruhestand des langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Hans Klaiber im kommenden Jahr. Der Vorsitzende Herr Heller nutzte deshalb den Abend, um Herrn Klaiber schon jetzt Dank zu sagen für sein großes Engagement, überreichte „mit einem weinenden Auge“ und mit großem Applaus der anwesenden Vereinsmitglieder einen Präsentkorb und wünschte für den neuen Lebensabschnitt alles Gute. Herr Klaiber hatte maßgeblichen Anteil daran, dass 2007 das europäische Förderprogramm LEADER erstmalig über die LEADER-Kulisse Mittlerer Schwarzwald in den Landkreisen Rottweil und Ortenaukreis umgesetzt wurde. Seit dieser Zeit gehört LEADER zu den vielen Aufgaben, die der Leiter des Rottweiler Landwirtschaftsamts übernommen und mit viel Herzblut gestaltet hat. 

Veröffentlicht am 6. November 2025


Neue LEADER-Projekte beschlossen

Das Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. hat am 8. Juli 2025 im „Dach der Vereine“ in Fischerbach sechs weitere LEADER-Projekte der aktuellen Förderperiode ausgewählt. Für die zur Förderung vorgesehenen Vorhaben sind rund 346.000 Euro aus dem europäischen LEADER-Topf eingeplant sowie weitere Landesmittel in Höhe von 179.200 Euro.

Die Projekte setzen Akzente im Lebens- und Naturraum Mittlerer Schwarzwald in den Bereichen Nachhaltigkeit, Bürger- und Akteursbeteiligung und Tourismus.

 

Die zur Förderung ausgewählten Projekte sollen die Region nachhaltig stärken und weiterentwickeln.

Die Vorhaben umfassen sowohl vereinsbezogene als auch touristische Initiativen.

 

Die Projekte sind nach Ansicht des Vorsitzenden Henry Heller ein eindrucksvoller Beleg für den Ideenreichtum in unserer Region: „Mit Hilfe der LEADER-Fördergelder beginnt für ganz verschiedene Projektpartner die Zukunft! Mich begeistert, mit wie viel Elan die Projektträgerinnen und Projektträger ihre Ideen angehen und somit der Region echten Mehrwert bieten werden.“ 

 

Über ein positives Votum des Auswahlgremiums können sich folgende Projektträger freuen:

 

Der FV Unterharmersbach möchte mit einem Multifunktionsspielfeld ein Angebot für Jung und Alt schaffen. 

Ein Vereinslager im Aichhalder Ortsteil Rötenberg soll für sechs Vereine adäquate Lagerflächen für Ausrüstung schaffen, deren leichte Zugänglichkeit, aber auch eine fehlende Fest-Infrastruktur.

Der Imkerverein Biberach, Prinzbach, Unterentersbach möchte mit LEADER-Mitteln ein neues Vereinsheim bauen, barrierefrei, funktional und nachhaltig.

Für den Verein Schwarzwald Tourismus Kinzigtal e.V. sollen Fördermittel für eine Personalstelle zur Vermarktung des Kinzigtalsteigs bereit gestellt werden.

Ebenfalls touristisch ausgerichtet ist ein Vorhaben in Gutach, hier ist ein Yoga- und Kreativstudio in Verbindung mit der Modernisierung von Fremdenzimmern geplant. Und in Wolfach-Kirnbach wird ein Leerstand in eine Schwarzwald-Ferienwohnung verwandelt, um zukünftigen Feriengästen ein besonderes Zuhause auf Zeit anbieten zu können.

 

Die Befürwortung durch den Vorstand ist ein erster Schritt zur Förderung und Voraussetzung für eine endgültige Bewilligung durch das Regierungspräsidium Freiburg.

 

Der nächste LEADER-Projektaufruf ist für den 10. November 2025 geplant, mit einer Laufzeit bis zum 19. Januar 2026. Vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch das Land können dann Vorhaben in allen Modulen eingereicht werden.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich schon jetzt bei der LEADER-Geschäftsstelle zu melden – wir beraten Sie gerne zu Fördermöglichkeiten und zur Antragstellung. Sie erreichen uns unter [email protected] oder unter 07836/955 -833 oder -779.

Veröffentlicht am 11. August 2025


LEADER & Klima. Klimaschutz digital erleben – Online-Vortragsreihe im Rahmen der Klima LÄND Tage

Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst spürbar – und gleichzeitig wächst das Bewusstsein, dass Klimaschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Die Klimakrise ist längst kein abstraktes Zukunftsszenario mehr – sie ist Realität. Extreme Wetterereignisse, schwindende Biodiversität und steigende Energiepreise machen deutlich, dass wir jetzt handeln müssen. 

 

Um den Austausch zu fördern und praxisnahe Informationen zu liefern, veranstaltet eine arbeitsgruppenübergreifende Initiative der LEADER-Geschäftsstellen aus Baden-Württemberg eine öffentliche Online-Vortragsreihe.

Im Rahmen der Klima Ländtage 2025 lädt die Arbeitsgruppe Klima- und Ressourcenschutz dazu ein, gemeinsam über Wege in eine nachhaltige Zukunft nachzudenken. Mit einer Reihe von Afterwork-Online-Vorträgen wird der Klimaschutz nach Feierabend zum Gesprächsthema – informativ, praxisnah und offen für alle. 

 

An einzelnen Tagen vom 18.09.2025 bis zum 07.10.2025, jeweils ab 18:00 Uhr, bieten Expert:innen aus verschiedenen Bereichen Einblicke in zentrale Fragen der ökologischen Transformation. 

 

Themen der Veranstaltungsreihe:

 

• 18.09.2025: Nachhaltiges Bauen im Schwarzwald und anderswo.

• 23.09.2025: Biodiversität & Naturschutz in der Kommune und im Garten.

• 25.09.2025: MacherInnen für regionale Kreisläufe auf dem Land.

• 30.09.2025: Hochwasserschutz trifft Schwammdorf.

• 01.10.2025: Konkurrenz um die Fläche.

• 07.10.2025: Tourismus & Klimaschutz.

 

Alle Vorträge werden online via Webex übertragen und bieten im Anschluss Raum für Austausch und Fragen.

 

Zu den einzelnen Terminen und den Anmeldemöglichkeiten gelangen Sie hier.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme und den Austausch mit Ihnen. 

 

Veröffentlicht am 29. Juli 2025


Am 1. Juli 2015 versammelten sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskommunen, der beiden Landkreise, der Vereine und Verbände sowie der Zivilgesellschaft in der Hansgrohe SE Aquademie in Schiltach und gründeten den Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V.

Mit diesem Schritt schufen sie den Organisationsrahmen, um nach der ersten erfolgreichen LEADER-Förderperiode 2007-2013 mit mehr als 80 LEADER-Projekten die Regional- und Strukturentwicklung im Mittleren Schwarzwald mithilfe des europäischen Förderprogramms LEADER zu stärken und zu verstetigen.

 

In diesen 10 Vereinsjahren haben wir mit Europa und v.a. mit vielen engagierten Menschen aus der Region viele weitere Erfolgsgeschichten im Mittleren Schwarzwald geschrieben:

  

Mehr als 250 Projekte für LEADER und das Regionalbudget gingen in diesen Jahren in der LEADER-Geschäftsstelle in Schiltach ein und konnten dem Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. 

 

Einen positiven Beschluss, ob LEADER oder Regionalbudget, erhielten über 160 Projekte.

Mehr als 6,23 Mio. EUR Fördermittel von EU, Land, Bund und Region flossen in die Vorhaben, diese stärken die Region sozial, kulturell und wirtschaftlich.

 

In der laufenden Förderperiode 2023-2027 gibt es noch viele Möglichkeiten, sich mit einer Idee um Fördermittel zu bewerben. Sprechen Sie das Team der LEADER-Geschäftsstelle gerne an.

 

Veröffentlicht am 2. Juli 2025


Auswahlentscheidungen im April 2025

Ende April tagte der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. in Lauterbach und entschied über die Vergabe von Fördermitteln im Bereich der Landschaftspflegerichtlinie und des Regionalbudgets. Zur Förderung ausgewählt wurden ein Projekt aus dem Bereich Landschaftspflege/Naturschutz sowie 13 Kleinprojekte im Regionalbudget. 

 

Im Regionalbudget standen in diesem Jahr bis zu 140.000 Euro Fördermittel vom Land Baden-Württemberg und der Region zur Verfügung. Der Fokus im Regionalbudget liegt im Bereich Dorfentwicklung, Dorf- und Vereinsleben, Grundversorgung sowie Naherholung – diese Bandbreite zeigten auch die 15 eingereichten Vorhaben, die sich dem Wettbewerb stellten. 

 

Die 13 zur Förderung ausgewählten Kleinprojekte umfassen:

 

- Kulturelle und soziale Angebote wie ein Bücherschrank, verbesserte Museumskonzepte, Schallschutz für den Musikverein oder außerschulische Angebote für Käseworkshops;

- Bewegung und Erholung: ein Bouleplatz, ein neuer Themenweg mit Informationen rund um eine Landwirtschaft der Zukunft, Rastmöglichkeiten bei Alpakas sowie eine inklusive Calisthenics-Anlage;

- Infrastruktur und Nachhaltigkeit: verbesserte Sanitäranlagen in der Vereinsgaststätte, eine digitale Informationsstele für Einheimische und Touristen, ein Onlinemarktplatz sowie Erfassung und Kommunikation touristischer barrierefreier Angebote im Kinzigtal.

 

Die positiv beschlossenen Projektbewerbungen der Auswahlrunde 2025 werden von drei privaten Projektträgern, vier Kommunen sowie sechs Vereinen bzw. Verbänden umgesetzt. 

 

Auf der Sitzung standen zudem 10.000 Euro Fördermittel aus der Landschaftspflegerichtlinie zur Verfügung, die durch die Auswahlentscheidung des Gremiums für den Bau eines Rinderunterstandes in Wolfach eingesetzt werden sollen, vorbehaltlich ausreichender Mittelverfügbarkeit. Das Vorhaben leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft und des Naturschutzes.

 

Mitglieder des Auswahlgremiums und der Geschäftsstelle in Lauterbach
Mitglieder des Auswahlgremiums und der Geschäftsstelle in Lauterbach

Europatag 9. Mai 2025

Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer politischen Zusammenarbeit in Europa skizzierte – sie gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union. Seit 1986 wird an diesem Tag in vielen Ländern der Europatag gefeiert – als Symbol für Frieden, Einheit und länderübergreifende Zusammenarbeit. Aus diesem Anlass möchten wir einen Blick auf die Erfolgsgeschichte LEADER im Mittleren Schwarzwald werfen und gleichzeitig für eine Unterstützung in der Zukunft werben.

 

Die Europäische Union unterstützt seit 1991 mit dem Förderprogramm LEADER modellhafte Projekte im ländlichen Raum. Die Entscheidung über die Verteilung der Fördermittel wird dabei allerdings nicht in Brüssel getroffen, sondern von regionalen Akteuren. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, wo Bedarf ist und welche Potentiale ihre Region hat. Dieser sogenannte Bottom-Up-Ansatz, eine Entwicklungsstrategie von unten nach oben, zeichnet LEADER aus und ist ein zentrales Element der bürgerschaftlich geprägten Regionalentwicklung.

 

Seit 2007 profitiert die LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald von den europäischen Fördermitteln und die bisher über 140 realisierten LEADER-Projekte sowie 90 Kleinprojekte zeigen, wie erfolgreich der LEADER-Gedanke bereits in die Region getragen wurde. 

 

Hinter jedem Projekt stehen dabei engagierte Menschen aus den 26 Mitgliedskommunen, die dazu beitragen, dass der Mittlere Schwarzwald lebendig und attraktiv bleibt: Projekte wie Dorfläden zur Grundversorgung (wie in Schuttertal-Schweighausen), Abenteuerspielplätze als Begegnungsstätten für Alle (wie in Aichhalden/Fluorn-Winzeln und Haslach), barrierearme Ferien im denkmalgeschützten ehemaligen Wirtshaus (wie auf dem Rossberg in Schenkenzell) oder ein Bogenparcours (wie in Mühlenbach) und eine Zipline (wie in Schiltach/Schenkenzell) zur touristischen Weiterentwicklung wurden in den letzten 17 Jahren realisiert. Auch Projekte zur Offenhaltung der Kulturlandschaft (wie in Hausach und Lauterbach), zum Naturschutz (wie das Besucherzentrum Lachszucht in Oberwolfach) oder für die Jugend im ländlichen Raum (wie in Seelbach und Zimmern o.R.) konnten von den Fördermitteln profitieren.

„Das LEADER-Förderprogramm ist das richtige Instrument, um die regionale Entwicklung in den ländlichen Regionen selbstbestimmt zu stärken. Europa wird so greifbarer und lebendiger, da die Menschen vor Ort direkt an der Entwicklung ihrer Region beteiligt werden“, beschreibt Henry Heller, Erster Vorsitzender der Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. den LEADER-Mehrwert.


1 Millionen Unterschriften für die Zukunft der ländlichen Räume Europas

In der gesamten Europäischen Union stehen Ländliche Räume vor wachsenden Herausforderungen: eine alternde Bevölkerung, die Abwanderung junger Menschen, wirtschaftliche Stagnation, einge­schränkter Zugang zu Dienstleistungen und zunehmender Druck durch geopolitische Veränderungen. Die Regionen stehen zudem im Mittelpunkt wichtiger EU-Prioritäten wie Ernährungssicherung, Klimaanpassung und territorialer Zusammenhalt. Damit Europa florieren kann, müssen seine ländlichen Räume lebendig, widerstandsfähig und gut vernetzt bleiben.

 

Im Zentrum dieser Herausforderungen gibt es eine Chance: partizipative Instrumente zur Förderung der regionalen Entwicklung, die es den Menschen vor Ort ermöglichen, ihre eigene Zukunft zu gestalten.

Seit über 30 Jahren beweisen LEADER und die von der lokalen Bevölkerung betriebene Entwicklung (CLLD), dass partizipative Bottom-up-Ansätze die Herausforderungen im ländlichen Raum erfolgreich bewältigen können. Lokale Aktionsgruppen (LAGs) mobilisieren lokales Wissen, bauen soziales Kapital auf und setzen innovative Lösungen um, die auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Regionen zugeschnitten sind.

 

Die aktuellen Diskussionen auf europäischer Ebene rund um den Mehrjährigen Finanzrahmen ab 2028 lassen allerdings befürchten, dass die Zukunft von LEADER/CLLD gefährdet ist!

 

Die europäische Interessenvertretung der LEADER-Regionen - ELARD - hat daher eine Petition ins Leben gerufen, um LEADER/CLLD als Säule der EU-Entwicklung zu sichern. Die Petition soll die Europäische Kommission daran erinnern, die partizipative Entwicklung auch in der Förderperiode ab 2028 zu platzieren. Das Ziel ist ambitioniert: eine Millionen Unterschriften, verlängert bis zum 6. Juni 2025, um die Stärke der Ländlichen Räume in Europa unter Beweis zu stellen.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie das Anliegen ebenfalls unterstützen würden und uns Gehör in Brüssel verschaffen: so möchten wir sicherstellen, dass LEADER/CLLD auch in der zukünftigen EU-Politik der ländlichen Entwicklung eine Rolle spielen wird. Und somit auch der Mittlere Schwarzwald wieder Chancen als LEADER-Region hat!

 

Hier ist der Link zur Petition:

https://elard.eu/petition_de/

 

Vielen Dank!


Deine Idee - Unsere Unterstützung: Online-Infoveranstaltung

Im Rahmen des aktuellen Projektaufrufs (Einreichfrist 5. Mai 2025) bietet das Regionalmanagement der LEADER-Geschäftsstelle Mittlerer Schwarzwald am 7. April 2025 um 17:30 Uhr eine digitale Infoveranstaltung an. Interessierte an einer LEADER-Förderung können sich über den Bewerbungsprozess, Termine und Unterlagen sowie Projektbeispiele informieren und Fragen stellen.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei und erfolgt über das Online-Tool GoToMeet. Informationen zur Einwahl sind hier zu finden.


Vierter Projektaufruf FP 23-27 - Neue Chancen auf Förderung

Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen sowie Kommunen in der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald haben ab sofort wieder die Möglichkeit, sich um eine LEADER-Förderung zu bewerben. Die Projektideen müssen sich in den definierten Handlungsfeldern (s. Regionales Entwicklungskonzept Mittlerer Schwarzwald) wiederfinden. Die Einreichfrist endet am 5. Mai 2025.

 

Im Rahmen des vierten Projektaufrufs können Projektideen für die Module 1 (öffentlich), 2 (privat) und 6 (private Vorhaben, die zur Erreichung des Ziels h) des GAP-Strategieplans beitragen) in den Wettbewerb um die Fördermittel der EU (500.000 EUR) und des Landes (250.000 EUR ELR-Mittel) geschickt werden.

 

Entscheidend für die Auswahl ist die Qualität der geplanten Maßnahmen und welchen Beitrag diese zur Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie im Mittleren Schwarzwald leisten.

So muss sich das Vorhaben mindestens in eines der drei Handlungsfelder einordnen lassen: „Lebens- und Naturraum Mittlerer Schwarzwald“, „Wirtschaftsraum Mittlerer Schwarzwald“ oder „Tourismus- und Kulturraum Mittlerer Schwarzwald“. 

 

Für den Projektaufruf gibt es keine thematischen Einschränkungen - Projekte können zu allen Handlungsfeldern des Regionalen Entwicklungskonzeptes eingereicht werden. 

 

Ein Anruf bei der LEADER-Geschäftsstelle zwecks Überprüfung der Förderfähigkeit Ihrer Projektidee wird ausdrücklich empfohlen. Die Projekte müssen bereits konkret ausgearbeitet und umsetzungsreif sein, aber die Vorhaben dürfen noch nicht begonnen sein. 

 

Die Auswahl erfolgt voraussichtlich am 8. Juli 2025 durch das Auswahlgremium der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald auf Basis von Auswahlkriterien. Die Projektträger der zur Förderung ausgewählten Projekte haben anschließend drei Monate Zeit, ihren vollständigen Antrag auf Bewilligung beim Regierungspräsidium Freiburg einzureichen.

 

Weitere Details zum 4. Projektaufruf finden Sie hier.

 

Veröffentlicht am 17. März 2025.


Dritter Projektaufruf FP 23-27 gestartet - Jetzt Fördermöglichkeiten nutzen

Im nunmehr dritten LEADER-Projektaufruf in der aktuellen Förderperiode lobt der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. mit Sitz in Schiltach weitere Fördermittel aus. Ab sofort können Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen sowie Kommunen zwischen Biberach im Kinzigtal und Zimmern o.R. ihre Projektideen in den Wettbewerb um Mittel der EU und des Landes Baden-Württemberg einreichen. Die Einreichfrist endet am 7. März 2025.

 

Im Rahmen des dritten LEADER-Projektaufrufes stehen, neben 100.000 Euro EU-Mittel und vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch das Land, Landesmittel für Projekte in den Modulen 3, 4 und 5 zur Verfügung: Landschaftspflegerichtlinie (10.000 Euro), Innovative Maßnahmen für Frauen (10.000 Euro) und private nicht-investive Maßnahmen (22.500 Euro). Es können Ideen zu allen Handlungsfeldern des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald eingereicht werden: Lebens- und Naturraum, Wirtschaftsraum sowie Tourismus- und Kulturraum Mittlerer Schwarzwald. 

 

Ob die Idee ins Regionale Entwicklungskonzept passt, ob die gültigen Förderrichtlinien eine Förderung prinzipiell ermöglichen und was sonst noch beachtet werden muss - bei all diesen Fragen steht das Regionalmanagement in Schiltach gerne mit Rat und Tat zur Seite. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme wird daher ausdrücklich empfohlen. Bei Vorhaben über die Landschaftspflegerichtlinie sind zudem die zuständigen Fachämter in den Landratsämtern miteinzubeziehen.

 

Die vollständigen Projektanträge sind bis zum 7. März 2025 bei der Geschäftsstelle in Schiltach einzureichen.

Die Auswahl erfolgt voraussichtlich am 30. April 2025 durch das Auswahlgremium der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald auf Basis von Auswahlkriterien.

 

Weitere Details zum 3. Projektaufruf finden Sie hier.

 

Veröffentlicht am 20. Januar 2025.


Ab sofort PRojekteinreichungen im Regionalbudget 2025 möglich

Das Regionalbudget geht in das sechste Jahr der Förderung! In den vergangenen fünf Jahren wurden 90 Kleinprojekte im Mittleren Schwarzwald durch diesen Fördertopf unterstützt. Auch dieses Jahr können sich Interessierte um eine Förderung bewerben. Vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch das Land Baden-Württemberg stehen 125.000 Euro zzgl. des Eigenanteils der LEADER-Region zur Verfügung. Vollständige Anträge können ab sofort bis zum 7. März 2025 von Vereinen, Privatpersonen, Kommunen sowie Kleinstunternehmen eingereicht werden.

 

Ob Freizeitangebote für klein und groß, Sicherung der Grundversorgung oder Naturschutz, Ausbau der ländlichen und touristischen Infrastruktur – vieles ist möglich im Regionalbudget. Voraussetzungen für eine mögliche Förderung sind, dass mit dem Projekt noch nicht begonnen wurde, die Nettokosten zwischen 3.750 und 20.000 Euro liegen und die Umsetzung in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.

 

Die Vorhaben müssen den Zielen des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) der Region Mittlerer Schwarzwald entsprechen. Es gibt keine thematischen Einschränkungen, Ideen können zu allen Handlungsfeldern des REK eingereicht werden: Lebens- und Naturraum, Wirtschaftsraum sowie Tourismus- und Kulturraum Mittlerer Schwarzwald. 

 

Die Auswahl erfolgt voraussichtlich am 30. April 2025 durch das Auswahlgremium der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald auf Basis von Auswahlkriterien für das Regionalbudget (diese finden Sie auf unserer Homepage).

 

Mehr Infos gibt es auf der Homepage oder direkt beim Regionalmanagement der LEADER-Geschäftsstelle in Schiltach. Für Interessenten gibt es zudem am 30. Januar 2025 um 19 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Regionalmanagement wird ausdrücklich empfohlen.

 

Weitere Details für eine Projektförderung im Regionalbudget gibt es hier.

 

Veröffentlicht am 20. Januar 2025.


Veranstaltungshinweis Fördermöglichkeiten im Regionalbudget

Herzliche Einladung an alle Interessierte für eine Förderung im Regionalbudget.

 

Vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch das Land Baden-Württemberg können wir auch in diesem Jahr Kleinprojekte (max. 20.000 Euro Nettokosten) im Mittleren Schwarzwald fördern.

 

Infos zur Anmeldung gibt's hier.

 

Veröffentlicht am 16. Januar 2025


Fördermöglichkeiten im Kommenden Projektaufruf

In knapp einer Woche startet der nächste Projektaufruf. Vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch das Land Baden-Württemberg können Vorhaben in den Modulen 3, 4 und 5 zur Förderung beantragt werden. Welche Projektideen das sein können, haben wir hier mal kurz zusammengefasst:

Interessierte können sich vorab bei der Geschäftsstelle in Schiltach melden und sich informieren, inwieweit ihre Projektidee in eines der Fördermodule des 3. Projektaufrufs passt. 

Die Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Veröffentlicht am 14. Januar 2025


Gemeinsam stark: LEADER-Projekte für nachhaltige Entwicklung ausgewählt

Das Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. hat am 26. November 2024 im Rathaus in Hausach vier LEADER-Projekte der aktuellen Förderperiode ausgewählt. Für die zur Förderung vorgesehenen Vorhaben sind etwas mehr als 407.269 Euro aus dem europäischen LEADER-Topf eingeplant. Die Projekte setzen Akzente im Lebens- und Naturraum Mittlerer Schwarzwald in den Bereichen Nachhaltigkeit, Bürger- und Akteursbeteiligung und Tourismus.

 

Bis zum Stichtag am 15. Oktober 2024 waren 10 kommunale und private Projekte mit einem Fördermittelbedarf von rund 818.000 Euro der EU sowie weiteren 251.000 Euro Landesmittel in der Geschäftsstelle in Schiltach eingegangen. Nach intensiver Diskussion, Beratung und Anwendung der qualitativen Bewertungskriterien wählte das Auswahlgremium vier Projekte zur Förderung aus. Die weiteren Projekte, für die das ausgelobte Förderbudget von 450.000 Euro EU-Mittel leider nicht mehr ausreichte, stehen nun bis zur Veröffentlichung des nächsten Aufrufs auf der Nachrückerliste.

 

Über einen positiven Vorstandsbeschluss dürfen sich drei Vereine und ein kommunaler Projektträger freuen:

  • Der Tennisclub Schenkenzell e.V. überzeugte das Gremium mit seinem Antrag für die Schaffung von klimaangepassten und inklusiven Tennisplätzen. 
  • Der Förderverein Schwimmbad Nordrach e.V. plant die Installation einer Familienrutsche, um die Attraktivität des Bades zu steigern.
  • Der FC 1920 Dunningen e.V. möchte am Naturrasen-Kleinspielfeld eine LED-Flutlichtanlage installieren, um einen Trainings- und Spielbetrieb in den Abendstunden zu ermöglichen und einen Beitrag zu Energieeffizienz zu leisten.
  • In Haslach können zukünftig Skateboarder, Inline-Skater, Rollstuhl-Cross-Fahrer, BMXer und Kickboarder auf einer neuen Skateanlage ihre Bahnen ziehen und ihre Technik verfeinern.

Der Vereinsvorsitzende Henry Heller zeigte sich sehr zufrieden mit der getroffenen Projektauswahl: „Gerade im ländlichen Raum kann das ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Vereine nicht hoch genug geschätzt werden. Daher ist es besonders schön zu sehen, dass durch die Auswahlentscheidung gleich drei Vereine unterstützt werden. Und für die Freunde des Rollsports schafft die Stadt Haslach einen neuen attraktiven Treffpunkt.“ Die ausgewählten Projekte lösen ein Investitionsvolumen von über 1,2 Mio. Euro aus.

 

Veröffentlicht am 20. Dezember 2024 


Neuer Vorstand auf der Mitgliederversammlung in Schramberg gewählt

Am 10. Juli 2024 hatte der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. zur ordentlichen Mitgliederversammlung in die Szene 64 nach Schramberg eingeladen. Unter Leitung des Ersten Vorsitzenden Henry Heller kamen die Mitglieder aus den Kommunalverwaltungen der 26 Städte und Gemeinden, der Landkreisverwaltungen des Ortenaukreises und des Landkreises Rottweil sowie die Mitglieder aus den Reihen der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Bürgerschaft zum 9. Mal seit der Vereinsgründung 2015 zusammen.

 

Im Fokus standen dabei, neben Jahresbericht und Jahresrechnung 2023, die turnusgemäßen Wahlen des Vorstandes, der zugleich den Auswahlausschuss für die zu fördernden Projekte im europäischen Förderprogramm LEADER und im Regionalbudget bildet.

 

Für eine Wiederwahl standen die bisherige stellvertretende Vorsitzende Dr. Diana Kohlmann und die Beisitzer Margit Langer, Andrea Kuhn, Anita Diebold, Hesso Gantert und Herbert Vollmer nicht mehr zur Verfügung. Mit großem Dank für ihre geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren verabschiedete der Vorsitzende Henry Heller die ausscheidenden Vorstandsmitglieder.

 

Als Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzenden wurden Henry Heller, Bürgermeister a.D., und Heidrun Reitsamer (Landfrauen Kinzigtal) sowie Hans Klaiber (Landratsamt Rottweil) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Amt als stellvertretende Vorsitzende ist Tatjana Henzler vom Landratsamt Ortenaukreis.

Neue Beisitzer sind Violeta Harter, Rainer Pfaller, Heinrich Stöhr, Gerd Baumer und Luca Wöhrle, die weiteren 15 Beisitzer wurden wiedergewählt und Michael Lehrer als Schatzmeister bestätigt. Als Kassenprüfer wurde Herr Rainer Betschner wieder bestellt.


Der Zweite Projektaufruf der Förderperiode 23-27 ist veröffentlicht

Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen sowie Kommunen zwischen Biberach im Kinzigtal und Zimmern o.R. haben ab sofort wieder die Möglichkeit, sich um eine LEADER-Förderung zu bewerben. Die Einreichfrist für den zweiten Projektaufruf dieser Förderperiode endet am 15. Oktober 2024. Es stehen in diesem Aufruf 450.000 Euro EU-Fördermittel sowie weitere Landesmittel je nach Fördermodul zur Verfügung. Die Auswahl erfolgt voraussichtlich am 26. November 2024.

  

Im Mittelpunkt der LEADER-Förderung im Mittleren Schwarzwald stehen Vorhaben, die eine soziale und nachhaltige Lebensqualität in einer intakten Natur sowie eine nachhaltige Wirtschaft fördern und den naturnahen Tourismus und die lebendige Kultur unterstützen.

 

Wer sich für eine Förderung seines Vorhabens durch LEADER interessiert, kann jetzt wieder die Chance nutzen und seine Idee in den Wettbewerb um Fördermittel einreichen. Entscheidend für die Auswahl ist die Qualität der geplanten Maßnahmen und welchen Beitrag diese zur Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie (REK) im Mittleren Schwarzwald leisten.

 

Die Geschäftsstelle in Schiltach steht für Fragen zu den Anforderungen und Voraussetzungen zur Verfügung, eine frühzeitige Kontaktaufnahme wird ausdrücklich empfohlen.

 

Die Auswahlkriterien und die Handlungsfelder samt ihren Zielen gibt es auf dieser Homepage.

 

Die vollständigen Projektanträge sind bis zum 15. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle in Schiltach einzureichen. Die Entscheidung über die zu fördernden Projekte trifft das Auswahlgremium auf seiner Sitzung voraussichtlich am 26. November 2024.

 

Weitere Details zum 2. Projektaufruf finden Sie hier.

 

Veröffentlicht am 15. Juli 2024. 


Erste LEADER-Auswahlentscheidungen in der Förderperiode 2023-2027

Das Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. hat am 7. Mai 2024 im Alten Schulhaus in Schenkenzell die ersten fünf LEADER-Projekte der aktuellen Förderperiode ausgewählt. Für die zur Förderung vorgesehenen Vorhaben sind 437.346,27 Euro EU-Mittel und 144.441,52 Euro Landesmittel eingeplant. Die Projekte setzen Impulse in den Bereichen Grundversorgung, kulturelles Erbe und nachhaltiger Tourismus.

 

Über einen positiven Vorstandsbeschluss dürfen sich zwei kommunale und zwei private Projektträger freuen sowie ein Verein:

 

In Dunningen-Seedorf soll das beliebte Backhaus um einen Erweiterungsbau für Veranstaltungen und Kurse ergänzt werden.

Zwei Erlebnispfade – ein Römerweg in Aichhalden und ein Kraft- und Sinnesweg in Schiltach – sollen neue touristische Anziehungspunkte schaffen und sowohl die Geschichte als auch die Natur erlebbar machen.

In Oberwolfach wird durch den Bau einer Backstube die Grundversorgung gesichert und Arbeitsplätze vor Ort erhalten.

Ein positiver Vorstandsbeschluss erging auch für die Inwertsetzung denkmalgeschützter Gewölbekeller für die Nutzung als Event-Location und Hofladen zur Vermarktung hofeigener Produkte in Wolfach.

Am Wallfahrtsort Heiligenbronn soll zukünftig das Leben und Wirken der Franziskanerinnen sichtbar, erlebbar und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

Die Befürwortung durch den Vorstand ist ein erster Schritt zur Förderung und Voraussetzung für eine endgültige Bewilligung. 

 

Der nächste Projektaufruf startet voraussichtlich am 15. Juli 2024. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Regionalmanagement in Schiltach zur Projektberatung und zur Überprüfung der grundsätzlichen Förderfähigkeit eines Vorhabens wird ausdrücklich empfohlen.

 

Veröffentlicht am 23. Mai 2024


LEADER 2023-2027: Wir sind wieder mit dabei!

Glückliche Gesichter bei den LEADER-Vertretern aus dem Mittleren Schwarzwald in Stuttgart: Minister Peter Hauk MdL überreicht Henry Heller, Vorsitzender Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. die LEADER-Ernennungsurkunde 2023-2027 (Foto: MLR)
Glückliche Gesichter bei den LEADER-Vertretern aus dem Mittleren Schwarzwald in Stuttgart: Minister Peter Hauk MdL überreicht Henry Heller, Vorsitzender Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. die LEADER-Ernennungsurkunde 2023-2027 (Foto: MLR)

Das Engagement und der Ideenreichtum der Akteurinnen und Akteure aus dem Mittleren Schwarzwald hat auch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit seiner Jury überzeugt – die Region darf sich, gemeinsam mit den anderen 19 Bewerberregionen, über den Zuschlag für die LEADER-Förderperiode 2023-2027 freuen. Am 7. November 2022 übergab Minister Peter Hauk MdL im Neuen Schloss in Stuttgart die Ernennungsurkunden an die Vertreter der ausgewählten LEADER-Aktionsgruppen.

 

„Mit der LEADER-Förderung nutzen wir gemeinsam die Chance, die Zukunft unserer Region und unseres Lebensumfelds aktiv mitzugestalten“, so der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Henry Heller, in einer ersten Stellungnahme.

 

Das Leitbild für die kommenden Jahre steht unter dem Motto „Leben und Erleben im Mittleren Schwarzwald – klimaneutral, nachhaltig & resilient“.

 

Um das Konzept in den kommenden fünf Jahren mit Leben zu füllen, stehen der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald rund 2,3 Millionen Euro Fördermittel der Europäischen Union sowie zusätzliche 625.000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes Baden-Württemberg zur Verfügung. Hinzu kommen noch Landesmittel aus den Programmen Innovative Maßnahmen für Frauen und der Landschaftspflegerichtlinie.

 

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Veröffentlicht am 8. November 2022