Archiv: berichte aus der region

2020


Digitale Mitgliederversammlung - Gelungene Premiere

 

Zum ersten Mal hatte der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. zu einer digitalen Mitgliederversammlung eingeladen. Unter Leitung des Ersten Vorsitzenden Henry Heller, Bürgermeister a.D., kamen am 25. November 2020 die Mitglieder aus den Kommunalverwaltungen der 27 Städte und Gemeinden, der Landkreisverwaltungen des Ortenaukreises und des Landkreises Rottweil sowie die Mitglieder aus den Reihen der Wirtschafts- und Sozialpartner im virtuellen Raum zusammen.

Die nach wie vor geltenden Einschränkungen im Hinblick auf die Eindämmung des Coronavirus bescherten dem Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. die erste Online-Mitgliederversammlung in seiner noch jungen Vereinsgeschichte. Im Fokus standen dabei, neben Jahresbericht und Jahresrechnung 2019, die Nachwahlen für den Vorstand und erste informationen zum weiteren Vorgehen für LEADER 2021-2027.

Mit der Wahl von Frau Dr. Diana Kohlmann, Dezernentin Ländlicher Raum beim Landkreis Ortenaukreis, als Stellvertretende Vorsitzende ist der Vorstand nach §26 BGB wieder komplett. Als neue Beisitzer wurden Frau Ayline Schirling (Große Kreisstadt Schramberg), Herr Philipp Saar (Bürgermeister Stadt Haslach) und Herr Ralph Schmieg (Caritasverband Kinzigtal e.V.) gewählt. Der 24-köpfige Vorstand setzt sich aus Vertretern der öffentlichen Verwaltung und Wirtschafts- und Sozialpartnern zusammen und wählt die Projekte zur Förderung aus.

Als Kassenprüferin für das Jahr 2020 wurde Frau Margit Langer im Amt bestätigt.

Mit seinem Beschluss zur Abgabe einer Interessensbekundung für LEADER 2021-2027, vorbehaltlich weiterer Gremienbeschlüsse, machte der Verein zudem einen ersten Schritt in Richtung neue Förderperiode. 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Regionalbudget 2021

Mit dem Regionalbudget, ein zusätzlicher Fördertopf zur Stärkung des ländlichen Raums und mit Mitteln von Bund, Land und Region ausgestattet, konnten 2020 erstmals auch im Mittleren Schwarzwald Kleinprojekte gefördert werden. 17 Projekte wurden in diesem Jahr vom Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. zur Förderung beschlossen.

 

Die nächste Chance auf Förderung gibt es mit dem Regionalbudget 2021. Bewerbungen für das Förderjahr 2021 können jederzeit eingereicht werden, der Stichtag ist der 11. Dezember 2020. Die Auswahl erfolgt voraussichtlich im März 2021. Das Mittelbudget liegt bei 200.000 Euro.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass die Förderung unter Vorbehalt der Mittelfreigabe der Landesbehörden steht.

 

Weitere Informationen zum Regionalbudget und zum Verfahrensablauf finden Sie auf unserer Homepage in der Rubrik "Regionalbudget ab 2020" und den entsprechenden Unterseiten.


LEADER-Förderplakette für die Freilichtbühne Hornberg

Europa kommt bis nach Hornberg – mit diesen Worten gratulierte Henry Heller, Erster Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. dem Historischen Verein Hornberg und Bürgermeister Siegfried Scheffold zur erfolgreichen Umsetzung des LEADER-Projekts auf der Freilichtbühne am Storenwald. Mit Fördermitteln der Europäischen Union, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Hornberg wurden Barrieren abgebaut und neue Lagerflächen geschaffen.

 

„Ohne ehrenamtliches Engagement wäre das gesellschaftliche und kulturelle Leben im Ländlichen Raum um ein Vielfaches ärmer“, würdigte der Vorsitzende Henry Heller das Geleistete bei der Übergabe der LEADER-Förderplakette an Thomas Bossert, Vorsitzender des Historischen Vereins Hornberg, und an Ralf Fuhlert, Bühnenwart der Freilichtbühne.

 

Welche Lücken nicht vorhandene kulturelle Angebote reißen, führt Corona gerade jedem vor Augen. Auch die Freilichtbühne Hornberg musste diese Spielsaison ausfallen lassen. Die Zeit investierten die Vereinsmitglieder stattdessen in die Arbeiten hinter den Kulissen.

 

Zusammen mit regionalen Handwerkern wurde in den vergangenen Monaten der Holzschopf um weitere sanitäre Einrichtungen, inklusive behindertengerechter Toilette, erweitert. Diese wird auch außerhalb der Spielsaison mithilfe eines sog. Euroschlüssels zugänglich sein und ist somit die erste öffentliche behindertengerechte Toilette Hornbergs.

 

Die Theaterwerkstatt mit dem Kulissenbau erhielt neue Flächen, so dass zukünftig die Requisiten für die verschiedenen Stücke aufgeteilt werden können und die Kanoniere für das Hornberger Schießen nicht erst die Kulissen des Familienstücks beiseite räumen müssen, wie der Vorsitzende des Historischen Vereins, Thomas Bossert, hervorhob.

 

Bürgermeister Siegfried Scheffold verwies in seinem Grußwort auf das familien- und generationenumspannende Wirken des Historischen Vereins Hornberg mit der Freilichtbühne. Der Verein könne stolz sein auf dieses Engagement, das seit 1955 das kulturelle Leben in Hornberg bereichere. Dem Gemeinderat war es daher ein Leichtes, die für das gemeinwohlorientierte Projekt notwendigen kommunalen Mittel bereitzustellen.

Die Freilichtbühne ist somit für die kommende Spielsaison gerüstet, die bisher langen Warteschlangen vor den sanitären Einrichtungen dürften der Vergangenheit angehören und die Pausen während der Aufführungen wesentlich kürzer werden.


LEADER-Fördermittel für einen Narrenkeller in Mühlenbach

Als Pfeiler des Vereinslebens engagiert sich die Narrenzunft Mühlenbach e.V. seit 1980 in der Gemeinde. Sie verbindet Generationen und hält durch viele Veranstaltungen während und nach der Fasent die Traditionen und das Brauchtum der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht zusammen.

Im 40. Vereinsjahr kann nun endlich der lang gehegte Wunsch nach einem eigenen Narrenkeller erfüllt werden:  dank LEADER-Mitteln und weiterer finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde Mühlenbach wird die Zunft in den kommenden Monaten die Räumlichkeiten der Leihbücherei zu einem Treffpunkt für alle Generationen ausbauen.

 

Das Konzept für den Narrenkeller hatte das Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. im vergangenen Jahr überzeugt und so fiel es den Mitgliedern leicht, einer LEADER-Förderung zuzustimmen, wie der Erste Vorsitzende, Henry Heller, bei der Übergabe der Förderhinweistafel betonte.

Mit der Bewilligung der Mittel unterstützt die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg einen Verein, der einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Gemeinde Mühlenbach leistet. Da es sich um ein gemeinwohlorientiertes Projekt handelt, kommen weitere finanzielle Mittel von der Gemeinde Mühlenbach, die das Projekt von Beginn an begrüßte und unterstützte.

Nun freuen sich alle Beteiligte schon auf die Fertigstellung im Frühjahr 2021 und erste Veranstaltungen im neuen Narrenkeller.

Zunftmeister Markus Maier, LEADER-Vorsitzender Henry Heller und Bürgermeisterin Helga Wössner (Foto: Christine Störr)
Zunftmeister Markus Maier, LEADER-Vorsitzender Henry Heller und Bürgermeisterin Helga Wössner (Foto: Christine Störr)

LEADER Förderhinweistafel für den "Schmiede-Shop" in Oberharmersbach

Mit finanzieller Unterstützung der EU und der Gemeinde Oberharmersbach wird die Grundversorgung in der Gemeinde auch zukünftig gesichert sein: der LEADER-Antrag von Herrn Brucher zur Förderung eines Tankautomaten, E-Ladestationen für PKW und E-Bikes sowie der Einrichtung des "Schmiede-Shops" mit regionalen Produkten zur Grundversorgung wurde zwischenzeitlich vom Regierungspräsidium Freiburg bewilligt.

Der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Henry Heller, konnte im Rahmen der Übergabe der LEADER-Förderhinweistafel schon die ersten Ergebnisse bei der Umsetzung der Projektidee in Augenschein nehmen. So gibt es bereits die ersten regionalen Produkte zu kaufen und die E-Ladesäule für E-Bikes wurde kurz zuvor geliefert.

Herr Heller würdigte bei der Übergabe der Förderurkunde den unternehmerischen Weitblick von Herrn Brucher und dankte zugleich der Gemeinde Oberharmersbach mit Bürgermeister Richard Weith für die nicht nur ideelle, sondern auch finanzielle Unterstützung dieses für die Raumschaft so wichtigen Projekts.

v.l. LEADER-Vorsitzender Henry Heller, Projektträger Alfred Brucher und Bürgermeister Richard Weith
v.l. LEADER-Vorsitzender Henry Heller, Projektträger Alfred Brucher und Bürgermeister Richard Weith

Leuchtturmprojekt in oberwolfach eröffnet: Informationszentrum lachszucht wolftal

Im Beisein von Landwirtschaftsminister Peter Hauk, MdL, wurde am 6. Juli 2020 das Informationszentrum Lachszucht Wolftal in Oberwolfach feierlich eröffnet.

Zehn Jahre nachdem die Idee eines Besucherzentrums zur Wiederansiedlung des Lachses im Rhein erstmals der LEADER-Aktionsgruppe Mittlerer Schwarzwald vorgestellt wurde, konnte das Leuchtturmprojekt im Wolftal nun seine Fertigstellung feiern.

 

Was lange währt, wird endlich gut - nach jahrelanger Planung und einem knappen Jahr Bauzeit war die Freude bei allen Beteiligten sehr groß, dass nun ein weiterer Baustein für das "Tal der Tiere" (ein LEADER-Projekt aus der Förderperiode 2007-2013) seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

Seit 2010 betreibt der Landesfischereiverband Baden-Württemberg in Oberwolfach eine eigene Lachszucht. Die einzige Anlage ihrer Art in Süddeutschland ist Teil des in internationaler Abstimmung durchgeführten Wiederansiedlungsprogramms des Lachses im Rheingebiet.

Das neue Besucherzentrum informiert anschaulich über das Wiederansiedlungsprogramm, die Lachszucht sowie Umwelt- und Artenschutz in Baden-Württemberg. Über eine im Fußboden eingelassene Glasscheibe können die Besucherinnen und Besucher einen Blick in die im Untergeschoss liegenden Aufzuchtbecken werfen.

 

Henry Heller, Erster Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., gratulierte in seinem Grußwort allen Beteiligten zur gelungenen Umsetzung des Projektes und betonte, dass mit dem Besucherzentrum ein Leuchtturmprojekt für die LEADER-Region entstanden sei. Das Auswahlgremium habe auf seiner Sitzung im Februar 2017 die modellhafte Bedeutung für die Region sowie die Themen naturnaher Tourismus und außerschulische Bildungslandschaft besonders honoriert.

 

Mit einer 60%-Förderung (263.000 €) durch das europäische Förderprogramm LEADER und weiteren 100.000 € von der Gemeinde Oberwolfach ist ein weiteres Highlight im "Tal der Tiere" entstanden.


freizeitanlage schwickersbach - übergabe des förderbescheids für das kleinprojekt in hornberg-reichenbach

Der Wunsch des Ortschaftsrats von Hornberg-Reichenbach und engagierter junger Familien, eine kleine Freizeitanlage in Schwickersbach zu realisieren, ist beim Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. in der ersten Auswahlrunde des Regionalbudgets auf breite Zustimmung gestoßen. Als eines von sieben Kleinprojekten wurde es im April zur Förderung ausgewählt.

„Jetzt kann es losgehen“, freuten sich Bürgermeister Siegfried Scheffold und Ortsvorsteher Gottfried Bühler bei der Übergabe des Förderbescheids durch den Ersten Vorsitzenden Henry Heller: in den kommenden Monaten wird im Wohngebiet Schwickersbach, in dem viele junge Familien leben, eine kleine Freizeitanlage mit Spielgeräten für Kleinkinder und größere Kinder entstehen. Dabei arbeiten Stadt, Ortschaftsrat und Bürgerinnen und Bürger Hand in Hand. Die Freizeitanlage liegt am rege frequentierten Mühlenwanderweg und wird somit nicht nur ein neuer Treffpunkt für die Anwohner sein, sondern auch die Wanderinnen und Wanderer zum Verweilen einladen.

 

Mit dem Vorhaben wird das Anliegen der Stadt Hornberg, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu steigern und jungen Leuten einen Anreiz zu geben, ihren Lebensmittelpunkt hier zu halten, unterstützt, wie Herr Heller in seinem kurzen Grußwort betonte.

Übergabe des Förderbescheids durch Henry Heller an Bürgermeister Siegfried Scheffold und Ortsvorsteher Gottfried Bühler (Foto: Stadt Hornberg)
Übergabe des Förderbescheids durch Henry Heller an Bürgermeister Siegfried Scheffold und Ortsvorsteher Gottfried Bühler (Foto: Stadt Hornberg)

Hoch hinaus - übergabe des förderbescheids für das kleinprojekt des tv 1864 haslach e.v.

Nicht jede Übergabe eines Förderbescheids führt in schwindelerregende Höhen, doch beim Kleinprojekt des TV 1864 Haslach e.V. war es naheliegend - der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. fördert im Rahmen des Regionalbudgets eine neue Kletterwand mit 8 Seilen.

 

Um der wachsenden Nachfrage nach Klettermöglichkeiten im Kinzigtal gerecht zu werden, arbeiten in den kommenden Wochen die Mitglieder des TV 1864 Haslach und der Naturfreunde Klettergruppe Haslach e.V. Hand in Hand und bauen eine weitere Kletterwand mit acht zusätzlichen Seilen auf.

Mit der Förderung wird das Freizeitangebot in der Region optimiert und zielgruppenspezifisch ausgebaut, wie der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Henry Heller, bei der Übergabe des Förderbescheids betonte. Frau Hagenburger und Herr Marschner vom TV 1864 Haslach e.V. und Herr Lorenz von den Naturfreunden freuten sich über die Berücksichtigung ihres Projekts bei der 1. Auswahlrunde im Regionalbudget 2020.

 


Mobile tourist-info - Förderbescheid für das kleinprojekt des Schwarzwald tourismus kinzigtal e.v.

Zukünftig wird ein ganz besonderer Werbebotschafter für das Kinzigtal unterwegs sein: der Verein Schwarzwald Tourismus Kinzigtal e.V. hatte beim 1. Projektaufruf für das Regionalbudget die Förderung für eine mobile multimediale Tourist-Info eingereicht. Das Auswahlgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. wählte es als eines von sieben Projekten zur Förderung aus.

 

Bei der Übergabe des Förderbescheids in Wolfach verwies der Erste Vorsitzende, Henry Heller, auf das gemeinsame Ziel der beiden Vereine: die Stärkung der Region. Daher sei die Projektidee beim Gremium auf breite Zustimmung gestoßen. Der Anhänger soll als Werbebotschafter für die 12 Kommunen im Schwarzwald Tourismus Kinzigtal e.V. auf verschiedenen Veranstaltungen in der Region die touristische Vielfalt zeigen.

Übergabe des Förderbescheids durch Henry Heller an den STK-Vorsitzenden Thomas Geppert und die stellvertretende Geschäftsführerin Assunta Finke
Übergabe des Förderbescheids durch Henry Heller an den STK-Vorsitzenden Thomas Geppert und die stellvertretende Geschäftsführerin Assunta Finke

Startschuss für 7 kleinprojekte im regionalbudget - großes interesse am neuen förderprogramm

Das neue Förderprogramm Regionalbudget startete mit Schwung in der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald. Der erste Projektaufruf mit 100.000 Euro ausgelobten Fördermitteln stieß auf sehr großes Interesse, die eingereichten 23 Kleinprojekte hätten ein Fördervolumen von mehr als 260.000 Euro benötigt.

Anhand der Projektauswahlkriterien fiel die Wahl durch den Auswahlausschuss des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. schließlich auf sieben Projekte, die einen Zuschuss durch das Regionalbudget erhalten sollen.

 

Die derzeit geltenen Einschränkungen im Hinblick auf die Eindämmung des Coronavirus machten auch vor der für den 26. März geplanten Auswahlrunde des Gremiums nicht Halt. Da Sitzungen bis auf weiteres nicht durchgeführt werden dürfen, erfolgten die Beschlüsse zur Projektauswahl im Rahmen eines Umlaufverfahrens.

 

Berücksichtigt werden konnten Projekte von zwei Vereinen, einer Kirchengemeinde, zwei privaten und zwei kommunalen Projektträgern.

Die Bandbreite reicht von Freizeitangeboten für jung und alt über Vernetzung touristischer Angebote bis hin zur ärztlichen Versorgung und einer offenen Bücherei.

 

Eine weitere Chance auf Förderung besteht noch in diesem Jahr: Die Einreichfrist für den zweiten Aufruf 2020 endet am 30. April. Interessierte können sich bei der Geschäftsstelle melden, um ihre Projektidee einzureichen. Die Vorhaben müssen schon gut ausgearbeitet vorliegen, es dürfen aber noch keine Auträge vergeben worden sein. Auch für dieses Projekte gilt, dass sie in diesem Jahr umgesetzt, abgerechnet und ausgezahlt werden müssen (Jährlichkeitsprinzip).

 

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.


übergabe der förderhinweistafel für die freilichtbühne hornberg

Seit Generationen zieht die Freilichtbühne des Historischen Vereins Hornberg e.V. jeden Sommer junge und jung gebliebene Zuschauerinnen und Zuschauer mit einem breit gefächerten Bühnenprogramm in ihren Bann. Um das Angebot, gerade auch im Hinblick auf den Abbau von Barrieren, zu optimieren, hatte der Verein im vergangenen Jahr einen Antrag auf LEADER-Förderung eingereicht. Mit dem Eingang des Bewilligungsbescheids vor wenigen Wochen fiel nun der Startschuss für die Arbeiten an der Freilichtbühne.

 

Zum Baubeginn Anfang März überreichte der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Bürgermeister a.D. Henry Heller, die LEADER-Förderhinweistafel an die Stellvertretende Vorsitzende des Historischen Vereins Hornberg e.V., Gabriele Kaspar.

 

In den kommenden Monaten wird, mit Mitteln der EU, des Landes und der Stadt Hornberg der vorhandene Holzschopf um zusätzliche sanitäre Einrichtungen, einschließlich eines behindertengerechten öffentlichen WCs, erweitert. Damit einhergehend werden die bisherigen Werkstatt- und Lageflächen verlagert bzw. vergrößert.

 

Mit der Auswahl des Vorhabens unterstützt das Auswahlgremium der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald den wertvollen Beitrag der Freilichtbühne Hornberg für das kulturelle Leben in der Region und drückt damit auch die Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder aus, wie Herr Heller beim Vororttermin betonte.

 

v.l. Gabriele Kaspar, Historischer Verein Hornberg e.V., Henry Heller, Regionalentwicklung Mittlerer Schwarwald e.V., Julia Kiefer, Geschäftsstelle
v.l. Gabriele Kaspar, Historischer Verein Hornberg e.V., Henry Heller, Regionalentwicklung Mittlerer Schwarwald e.V., Julia Kiefer, Geschäftsstelle

2019


übergabe der leader-förderplakette auf dem roßberg

Aus dem Dornröschenschlaf geholt - ehemaliges Gasthaus St. Georgsritter auf dem Roßberg mit LEADER-Mitteln in neuem Glanz

 

Seit August 2018 haben auf dem Roßberg in Schenkenzell die Handwerker und die Familie Wein unermüdlich daran gearbeitet, das ehemalige Gasthaus St. Georgsritter zu einer barrierearmen Ferienunterkunft umzubauen. Bevor sich nun die ersten Gäste über den Jahreswechsel einquartieren, statteten die Vorsitzenden des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. dem neuen Ferienhaus einen Besuch ab.

 

"Ein wahres Leuchtturmprojekt für die LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald" - mit diesen Worten honorierte der Erste Vorsitzende Henry Heller beim Besichtigungstermin die geleistete Arbeit auf dem Roßberg. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1805 erstrahlt in neuem Glanz und bietet zukünftig mit seinen sechs Zimmern insgesamt 16 Gästen Platz. Im ehemaligen Stall unterhalb des Wohnbereichs bringt eine Sauna die Gäste zum Schwitzen, die ehemalige Gaststube lädt zum Feiern ein.

 

Das Projekt unterstütze, wie Henry Heller bei der Übergabe der LEADER-Förderplakette an Frau Wein betonte, viele Ziele, die sich der Mittlere Schwarzwald für die aktuelle LEADER-Förderperiode gesetzt habe: naturnaher Tourismus, Erhalt des kulturellen Erbes, Stärkung der Landwirtschaft durch die Vermarktung regionaler Produkte und Schaffung von wohnortnahen Arbeitsplätzen.

 

Er dankte den Eheleuten Wein für ihr Engagement und Herzblut, das sie in die Ferienunterkunft gesteckt haben. Das Auswahlgremium der LEADER-Region habe der Projektidee sehr gerne zugestimmt, die Fördermittel der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg seien gut angelegt.


startschuss für das regionalbudget

Auf seiner Sitzung am 10. Dezember 2019 hat der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. auch die Weichen für ein neues Förderprogramm in der Region gestellt. Mit Geldern von Bund, Land und der Region stehen in den kommenden zwei Jahren weitere Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro pro Jahr zu Verfügung.

 

Nachdem zum Jahresende 2019 die LEADER-Mittel weitgehend in Projekten gebunden sind, gibt es für 2020 und 2021 ein neues Förderinstrument, das die Förderung von Kleinprojekten mit max. 20.000 Euro Nettokosten ermöglicht. Bund und Land stellen durch die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) im sogenannten Regionalbudget jährlich (zunächst befristet bis zum 31.12.2021) bis zu 180.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Aus der Region kommen, dank der Unterstützung durch die Kommunen und die Landkreise Ortenaukreis und Rottweil weitere 20.000 Euro Eigenmittel, so dass 200.000 Euro Fördermittel pro Jahr für weitere Projekte im Mittleren Schwarzwald eingesetzt werden können.

 

Projektträger können u.a. Vereine, Privatpersonen, Kleinstunternehmen (max. 10 Mitarbeiter) und Kommunen im Gebiet der LEADER-Kulisse Mittlerer Schwarzwald sein. Der Fördersatz beträgt 80%, der Mindestzuschuss liegt bei 3.000 Euro. Die Umsetzung der Projekte muss im Budgetjahr erfolgen.

 

Bis zum 17. Februar 2020 können im ersten Aufruf für das Jahr 2020 Anträge in der Geschäftsstelle eingereicht werden. Die Auswahlsitzung ist voraussichtlich am 10. März 2020. Grundlage ist ein nicht diskriminierendes und transparentes Auswahlverfahren mit Grundvoraussetzungen und qualitativen Bewertungskriterien.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.


Letzte Auswahlrunde: vier weitere projekte zur leader-förderung vorgesehen

Auf seiner letzten regulären LEADER-Auswahlsitzung am 10. Dezember 2019 hat das Beschlussgremium des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. vier weitere Projekte zur Förderung beschlossen. Die Projekte haben ein Gesamtfördervolumen in Höhe von rund 240.000 Euro EU-Mitteln und 20.000 Euro Landesmitteln. Mit diesen letzten Beschlüssen hat der Vorstand seit 2015 rund 2,8 Mio. Euro Fördermittel der Europäischen Union und weitere rund 800.000 Euro Landesmittel in der Region gebunden.

 

Die Projekte, die im 10. Projektaufruf eingereicht wurden, spiegeln die unterschiedlichen Schwerpunkte im Regionalen Entwicklungskonzept für den Mittleren Schwarzwald wider:

 

Unter Federführung der Gemeinde Aichhalden soll im Einzugsgebiet der Eschach ein Streckenwanderweg mit einer Länge von 42 km eingerichtet werden.

Die Gemeinde Oberwolfach plant ein innovatives Parkleitsystem auf LoRaWAN-Basis, eine Technik, die im ländlichen Raum noch kaum eingesetzt wird.

Die Stadt Zell a.H. hat ein überarbeitetes Konzept für den ehemaligen Porzellanbrennofen der Zeller Keramik eingereicht. Hier soll ein Kultur-, Bürger-, Vereins- und/oder Seminarzentrum im Forum Rundofen entstehen.

In Wolfach wird die weitere Diversifizierung eines landwirtschaftlichen Betriebes unterstützt, indem die dortige Event-Location ausgeweitet und durch die Einbeziehung des Außenbereichs um den Hof weiterer Raum für Veranstaltungen geschaffen wird.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.


mitgliederversammlung am 23. oktober 2019 - henry heller folgt auf hans peter heizmann als vorsitzender

Am 23. Oktober 2019 fand in der Aquademie von Hansgrohe SE in Schiltach die Mitgliederversammlung des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. statt. Neben dem Jahresbericht 2018 stand die Wahl eines neuen Vorsitzenden im Fokus. Nach langjährigem Engagement in der LEADER-Kulisse Mittlerer Schwarzwald hatte Hans Peter Heizmann, Bürgermeister a.D. von Biberach, sein Amt zur Verfügung gestellt. Die Vereinsmitglieder wählten Henry Heller, Bürgermeister a.D. von Hofstetten, einstimmig zum neuen Vorsitzenden.

 

Die Mitglieder aus den Kommunalverwaltungen der 27 Städte und Gemeinden, der Landkreisverwaltungen des Ortenaukreises und des Landkreises Rottweil sowie die Mitglieder aus den Reihen der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Bürgerschaft kamen ein letztes Mal unter der Leitung des Ersten Vorsitzenden, Herrn Hans Peter Heizmann, zusammen.

 

Anhand des Jahresberichtes für 2018 erläuterte zunächst die Geschäftsführerin Julia Kiefer, was im vergangenen Jahr in der Region an Projekten, Veranstaltungen und Sitzungen gelaufen ist. Im Zeitraum 2015 bis 2018 hat das Auswahlgremium bereits 20 Projekte zur Förderung ausgewählt, davon waren bis Ende 2018 7 Projekte abgeschlossen und 5 befanden sich noch in der Umsetzung. Die weiteren Projekte waren noch im Verfahrensablauf. Insgesamt wurden bis zum 31.12.2018 mehr als 2,3 Mio. Euro Fördermittel der EU und des Landes in Projekten gebunden, die ein Investitionsvolumen von mehr als 6,7 Mio. Euro auslösen.

 

Nach der Bilanz des Geschäftsberichts wurde die Jahresrechnung sowie der Kassenprüfbericht der Kassenprüferin Angelika Ringwald vorgestellt. Die Entlastungen des Vorstands führte Bürgermeister Thomas Haas von Schiltach durch.

 

Mit einem Blick auf die vergangenen Jahre und die Erfolge, die durch LEADER in der Region erreicht wurden, verabschiedete sich der langjährige Erste Vorsitzende, Hans Peter Heizmann von den Mitgliedern. Seit der Gründungsversammlung 2015 hatte Herr Heizmann das Amt inne und füllte es mit viel Engagement und Freude aus: „Die vielen spannenden Projekte, die in diesen Jahren gemeinsam auf den Weg gebracht wurden, zeigen die ganze Vielfalt der LEADER-Förderung und die Ideenfreude in unserer Region“. Im Namen der beiden Landkreise und für alle Mitglieder bedankten sich die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Hans Klaiber (Landratsamt Rottweil) und Raphael Habel (Landratsamt Ortenaukreis) für die wertvolle Arbeit Heizmanns und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

 

Zum Nachfolger wählten die Vereinsmitglieder Henry Heller, Bürgermeister a.D. von Hofstetten und zuvor bereits als Beisitzer im Vorstand des Vereins engagiert. Er werde das entgegengebrachte Vertrauen nicht enttäuschen und freue sich auf die zukünftige Arbeit. 

Hans Peter Heizmann, Bürgermeister a.D. und früherer Erster Vorsitzender (Foto: privat)
Hans Peter Heizmann, Bürgermeister a.D. und früherer Erster Vorsitzender (Foto: privat)
Henry Heller, Bürgermeister a.D. und neuer Erster Vorsitzender (Foto: privat)
Henry Heller, Bürgermeister a.D. und neuer Erster Vorsitzender (Foto: privat)


LEADER-Auswahlgremium beschliesst fünf weitere projekte zur förderung

Der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. unter Vorsitz von Hans Peter Heizmann hat in Haslach auf seiner neunten Auswahlsitzung am 25. September 2019 fünf weitere Projekte ausgewählt und zur LEADER-Förderung vorgeschlagen.

 

Bis zum Stichtag am 26. Juli 2019 waren in der LEADER-Geschäftsstelle vier private und ein kommunales Projekt eingegangen. Der Fokus der geplanten Vorhaben, die den Auswahlausschuss überzeugten, liegt auf den Bereichen Lebensqualität auf dem Land für jung bis alt sowie ländlicher Tourismus.

 

Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Bewilligungsstellen werden für die folgenden Projekte 363.980 € Fördermittel bereitgestellt:

 

In Oberharmersbach zielt ein Vorhaben auf die Sicherung der Grundversorgung ab sowie auf ein zukunftsfähiges Mobilitätsangebot und den Erhalt des kulturellen Erbes.

Mit dem geplanten Neubau eines ökologischen und energieeffizienten Bürogebäudes sollen in Oberwolfach Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden.

Ein positiver Vorstandsbeschluss erging auch für die Inwertsetzung denkmalgeschützter Gewölbekeller für die Nutzung als Event-Location in Wolfach, deren Beitrag zum touristischen Angebot bzw. zur Steigerung der Wertschöpfung durch die Vermarktung hofeigener Produkte vom Auswahlgremium gewürdigt wurde.

Mithilfe von LEADER-Mitteln soll in Mühlenbach ein neuer Vereinstreffpunkt geschaffen werden, der als Begegnungsstätte für Einheimische und Touristen, für Jung und Alt im Rahmen verschiedenster Veranstaltungen allen offen stehen soll.

Ebenfalls über einen positiven Vorstandsbeschluss freuen kann sich die Stadt Haslach. In Zusammenarbeit mit verschiedenen sozialen Einrichtungen soll ein Mehrgenerationen-Erlebnis-, Spiel- und Bewegungsparcours entstehen und dadurch die Attraktivität, die Inklusion und die Familienfreundlichkeit der Stadt weiter gesteigert werden.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.


mehr als 500.000 € fördermittel fließen wieder in die region - vier weitere projekte zur förderung ausgewählt

Der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. unter Vorsitz von Hans Peter Heizmann hat auf seiner achten Auswahlsitzung am 28. Mai 2019 vier weitere Projekte ausgewählt und zur LEADER-Förderung vorgeschlagen.

 

Die eingereichten Projektideen überzeugten den Auswahlausschuss im Hinblick auf die im Regionalen Entwicklungskonzept für den Mittleren Schwarzwald genannten Ziele und können nun, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Bewilligungsstellen, mit einer Förderung rechnen. Insgesamt werden für die Projekte 509.298 € Fördermittel bereitgestellt, davon 366.083 € EU-Mittel und 143.215 € Landesmittel.

 

In Zell am Harmersbach soll die Konzeption eines Kultur-, Bürger-, Vereins- und/oder Seminarzentrums im Rundofen, dem ehemaligen Porzellanbrennofen der Zeller Keramik, erarbeitet sowie die didaktische Aufbereitung und Innenausstattung gefördert werden.

 

Der Historische Verein Hornberg e.V. soll bei der Freilichtbühne Fördermittel für die Erweiterung des vorhandenen Holzschopfs um zusätzliche sanitäre Einrichtungen, einschließlich eines behindertengerechten öffentlichen WCs erhalten. Damit einhergehend werden die bisherigen Werkstatt- und Lagerflächen verlagert bzw. erweitert.

 

Der Mostmaierhof in Hausach, seit seiner Rettung vor der Abrissbirne ein neues kulturelles Zentrum in der Stadt, soll in den kommenden Monaten um ein Backpackerhotel für Wanderer des Westwegs, für Fahrrad- und Motorradreisende bereichert werden.

 

Das Landgasthaus Aichhalder Mühle plant einen Saalanbau in nachhaltiger Holzbauweise, um der starken Nachfrage nach Räumlichkeiten für größere Gesellschaften ab 65 Personen oder für Geschäftsanlässe gerecht zu werden. Ein Themenweg zur Mühlengeschichte wird den neuen Saal mit dem höher gelegenen Parkplatz verbinden.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.


Erstes leader-projekt für 2019 - endspurt in der leader-förderung

Der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. unter Vorsitz von Hans Peter Heizmann hat auf seiner siebten Auswahlsitzung am 24. Januar 2019 in Hausach ein weiteres Projekt ausgewählt und zur LEADER-Förderung vorgeschlagen.

 

In vielen Bereichen des Tälerschwarzwaldes nimmt der Bewaldungsgrad zu. Immer mehr landwirtschaftliche Betriebe müssen aus kosten- und arbeitswirtschaftlichen Gründen die Bewirtschaftung der steilen Grünlandflächen einschränken, die Gefahr, dass die Flächen zusehends zuwachsen bzw. verbuschen, ist daher groß.

 

Um die Landwirte bei der Offenhaltung der Kulturlandschaft Schwarzwald zu unterstützen, kann im Rahmen von LEADER auch die Errichtung von Weidezäunen gefördert werden. Vorbehaltlich der Zustimmung der Bewilligungsbehörden soll in den kommenden Monaten in Hausach ein Weidezaun aufgestellt werden, um die Weiterbewirtschaftung des Gründlandes zu sichern.

 

Letzte Fördermöglichkeiten für Projekte in 2019

 

Die aktuelle Förderperiode läuft noch bis 2020. Die letzten regulären Projektaufrufe müssen jedoch bis zum 31.12.2019 mit der Auswahlentscheidung abgeschlossen sein. Eine Projekteinreichung ist deshalb vorerst nur noch bis Ende 2019 möglich. Der 8. Projektaufruf wird noch im Februar 2019 veröffentlicht.

  

Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.


2018


eröffnung des dorfladens in schweighausen

Noch bis in die Abendstunden vor dem Eröffnungstag waren die fleißigen Handwerker und Helfer am Werk, damit der Dorfladen mit Café in Schuttertal-Schweighausen pünktlich am 26. Oktober 2018 seine Pforten öffnen konnte. Der Einsatz hat sich mehr als gelohnt!

Auf dem Gelände des ehemaligen Gasthofs Sonne ist in den vergangenen Monaten mit einem beispielhaften bürgerschaftlichen Engagement ein Dorfladen gebaut worden, der nicht nur die Lücke in der Grundversorgung schließen wird, sondern dem Bergdorf Schweighausen auch einen neuen Treffpunkt zum Verweilen bietet.

 

Ermöglicht wurde das Vorhaben, das erstmals 2015 auf einer Bürgerversammlung vorgestellt wurde, durch einen großen ehrenamtlichen Einsatz (ca. 3.000 Stunden und die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen durch fast 310 Personen), die Unterstützung durch Verwaltung und Gemeinderat sowie durch Fördermittel in Höhe von rund 200.000 Euro aus der LEADER-Förderung.

 

Als die Projektidee auf der Sitzung im Juli 2016 dem Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. zum Beschluss vorgelegt wurde, waren sich die Gremiumsmitglieder rasch einig: es gibt viele Übereinstimmungen mit den vier Handlungsfeldern des Regionalen Entwicklungskonzeptes, ein vorbildliches bürgerschaftliches Engagement, regionale Wertschöpfung sowie die Unterstützung kleinerer und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe.


Einweihung treffpunkt schwarzwaldeckle in welschensteinach

Ein so wegweisendes Projekt wie der Welschensteinacher Dorfladen verdiene zwei feierliche Eröffnungen - dieser Ansicht von Bürgermeister Nicolai Bischler konnten sich die Gäste am 17. Juli 2018 einstimmig anschließen. Mit einer kleinen Feierstunde wurde das "Schwarzwaldeckle" als sozialer Treffpunkt im Dorfladen eingeweiht.

Der Vorstand des Vereins UNSER Dorfladen Welschensteinach e.V. hatte zusammen mit der Gemeinde Steinach in den vergangenen Monaten den weiteren Baustein im Dorfladenkonzept mit Leben gefüllt.

Während der Öffnungszeiten des Dorfladens lässt sich nun der Einkauf mit einem Kaffee oder Frühstück verbinden und die Generationen kommen ins Gespräch. Die Symbiose aus Tradition und Moderne lädt zum längeren Verweilen ein.


Tag der offenen tür in der spielscheune aichhalden

Mit einem Liedertheater, Bastelangeboten und Kinderschminken feierte die Kindertagespflege "Sonnenstunden" in Aichhalden am 15. Juli 2018 die Fertigstellung der mit LEADER geförderten Spielscheune. Räume zum Spielen und Kreativsein, Ausruhen und Essen stehen zukünftig für die Betreuung von Kindern im Alter von ein bis zehn Jahren zur Verfügung.

Mit ihrer Spielscheune bietet Claudia Vialkowitsch, Sozialpädagogin und Tagesmutter, Eltern flexible und am individuellen Bedarf angepasste Betreuung an. Das hat Modellcharakter für den ländlichen Raum.

 

Aichhaldens Bürgermeister Michael Lehrer freute sich in seiner Funktion als Gemeindeoberhaupt und Vorstandsmitglied im Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., bei der Übergabe der Förderplakette zusammen mit Frau Vialkowitsch über die erfolgreiche Umsetzung ihrer Projektidee.


Förderung für drei weitere projekte beschlossen

Der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. unter Vorsitz von Hans Peter Heizmann hat auf seiner sechsten Auswahlsitzung am 9. Juli 2018 in Schenkenzell den Weg für drei weitere Projekte mit LEADER-Förderung bereitet. Für diese Auswahlrunde standen 250.000 Euro EU-Fördermittel zur Verfügung.

 

Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Bewilligungsstellen können sich folgende Projekte über eine Förderung freuen:

 

Das Jugend- und Freizeitheim Fehrenbacherhof der evangelischen Kirchengemeinde Haslach in Hofstetten möchte mithilfe der LEADER-Fördermittel den barrierefreien Ausbau des beliebten Freizeitheims realisieren und so den Inklusionsgedanken in die Tat umsetzen. Eine neue Heizung und eine energetische Modernisierung sollen zudem Nebenkosten senken und die Umwelt schützen. Mit der Investition in die Zukunft wird das Selbstversorgerhaus in Hofstetten weiterhin Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine unvergessliche Zeit im Schwarzwald ermöglichen.

 

Viel bürgerschaftliches Engagement im Ehrenamt zeichnet auch die beiden anderen Projekte aus, die vom Auswahlgremium für eine Förderung vorgesehen sind: in Fischerbach und in Fluorn-Winzeln sollen zwei aktive Vereine unterstützt werden, die mit ihren Angeboten im Bereich Naturschutz bzw. Erhaltung der Biodiversität und Freizeitspaß die Lebensqualität auf dem Land beleben und den Austausch zwischen den Menschen fördern.

 


Mitgliederversammlung mit vorstandswahl - fünf neue vertreter in den vorstand berufen

Am Freitag, 8. Juni 2018, hatte in der LEADER-Kulisse Mittlerer Schwarzwald der die Kulisse unterstützende Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. zur ordentlichen Jahresmitgliederversammlung in die Aquademie von Hansgrohe SE in Schiltach eingeladen. Die Mitglieder aus den Kommunalverwaltungen der 27 Städte und Gemeinden, der Landkreisverwaltungen des Ortenaukreises und des Landkreises Rottweil sowie die Mitglieder aus den Reihen der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Bürgerschaft kamen unter Leitung des Ersten Vorsitzenden, Herrn Hans Peter Heizmann, zusammen.

 

Im Fokus standen dabei, neben Jahresbericht und Jahresrechnung 2017, die turnusgemäßen Wahlen des Vorstandes, der zugleich den Auswahlausschuss für die Projekte im LEADER-Förderprogramm bildet.

 

Knapp drei Jahre nach der Vereinsgründung kann der Verein auf 17 beschlossene Projekte mit einem Fördervolumen von rund 2,1 Millionen Euro (EU- und Landesmittel) zurückblicken. Das Investitionsvolumen, das diese Projekte im Mittleren Schwarzwald auslösen, liegt bei 5,7 Millionen Euro.

 

Diese erfolgreiche Arbeit beschert der LEADER-Region, wie bereits in der vergangenen Woche berichtet, weitere 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln bis 2020.

 

Wahlen

 

Gemäß der Vereinssatzung standen unter dem nächsten Tagesordnungspunkt die Neuwahlen der 26-köpfigen Vorstandschaft an, die einige personelle Veränderungen mit sich brachten.

 

Für eine Wiederwahl standen der bisherige stellvertretende Vorsitzende Dr. Martin Schreiner und die Beisitzer Bürgermeister Thomas Haas, Angelika Kalmbach-Ruf, Ulrich Müller und Bürgermeister a.D. Jürgen Nowak nicht mehr zur Verfügung. Mit großem Dank für ihre geleistete Arbeit in den vergangenen drei Jahren bzw. bei Herrn Bürgermeister Haas, Herrn Müller und Herrn Bürgermeister a.D. Nowak sogar 10 Jahren, verabschiedete der Vorsitzende Hans Peter Heizmann die ausscheidenden Vorstandsmitglieder.

 

Als neue Beisitzer wurden Mechtild Bender (Handels- und Gewerbeverein Haslach e.V.), Raphael Habel (Landratsamt Ortenaukreis), Henry Heller (Bürgermeister Hofstetten), Anja Jilg (BLHV) und Michael Lehrer (Bürgermeister Aichhalden) gewählt.

 

Zum Vorsitzenden wurde Herr Hans Peter Heizmann (Geschäftsführer SchwarzwaldWASSER Labor GmbH) wiedergewählt, seine Stellvertreter sind Frau Monika Schnaiter (Landfrauenbezirk Haslach), Herr Raphael Habel (Landratsamt Ortenaukreis) und Herr Hans Klaiber (Landratsamt Rottweil). Zur Schatzmeisterin wurde Frau Alexandra Herrmann (Bildungsregion Ortenau e.V.) gewählt, als Kassenprüferin wurde Frau Angelika Ringwald (Steuerberaterin) bestellt.

 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.

 


weitere 1,2 millionen euro für den leader-prozess im mittleren schwarzwald

Minister Peter Hauk MdL übergibt Fördermittelbescheid

Am 4. Juni 2018 hatte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) nach Stuttgart eingeladen, um den 18 LEADER-Kulissen im Land die Fördermittelbescheide für die 2. Tranche zu überreichen. Für die LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald stehen bis 2020 weitere 1,2 Millionen Euro für vielfältige Projekte zur Verfügung.

 

Große Freude bei Hans Peter Heizmann, Erster Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. sowie den beiden Vertretern der beteiligten Landkreise, Hermann Kopp (Erster Landesbeamter Landkreis Rottweil) und Raphael Habel (stellvertretender Dezernatsleiter Ländlicher Raum Ortenaukreis) und Julia Kiefer von der LEADER-Geschäftsstelle: die äußerst erfolgreiche Arbeit der vergangenen 3 Jahren trägt auch für die 2. Hälfte der Förderperiode Früchte und beschert der LEADER-Region zwischen Biberach und Zimmern o.R. weitere Fördermittel für Projekte von Kommunen, Vereinen oder Privatpersonen.

 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.

 


leader-delegation in brüssel - regionalmanager im gespräch mit verschiedenen eu-akteuren

Mitte Mai reisten rund 50 Vertreter aus LEADER-Aktionsgruppen aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen nach Brüssel, um mit verschiedenen EU-Akteuren über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und des LEADER-Programms zu sprechen.

 

Diskussionspartner waren hierbei u.a. Charlotte Schulte-Hoffmann (Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland), Christof Kienel (Abteilungsleiter im Ausschuss der Regionen), Michael Schmitz (Europabüro des Deutschen Landkreistags), Eugen Köhler (Deutscher Bauernverband) und Marlene Siméon (Rat der Gemeinden und Regionen Europas).

 

Hauptprogrammpunkt war ein LEADER-Workshop, in dem die Regionalmanager/-innen den Status quo aus den jeweiligen Bundesländern schilderten und nach dem Input von Peter Kaltenegger, Leiter des Referats „Deutschland und Österreich“, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (DG Agri), diskutierten.

 

Hans Peter Heizmann, der als Sprecher der Vorsitzenden der LEADER-Kulissen in Baden-Württemberg Teil der Delegation war, zugleich Erster Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., führte weitere Gespräche mit Dr. Andreas Schwab (MdEP), dem Leiter der Vertretung des Landes Bodo Lehmann sowie mit Minister Guido Wolff und Oberbürgermeister Peter Kurz, Mannheim, die Vertreter im Ausschuss der Regionen sind. Er konnte am Ende der Delegationsreise ein positives Feedback der Fachgespräche ziehen, die von gegenseitigem Interesse an der Stärkung des Ländlichen Raums durch LEADER geprägt waren.

 

Organisatorisch ermöglicht wurde die Reise von der Bürogemeinschaft der Europabüros der bayrischen, baden-württembergischen und sächsischen Kommunen in Zusammenarbeit mit der LEADER-Aktionsgruppe Hohenlohe-Tauber.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Positives fazit zur halbzeit der förderperiode 2014-2020

Die zweite LEADER-Förderperiode in der Region Mittlerer Schwarzwald schreibt die Erfolgsgeschichte von LEADER in den beteiligten Mitgliedskommunen fort. Dieses positive Fazit zur Halbzeit der aktuellen Förderperiode 2014-2020 zog der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. im Rahmen seiner Zwischenevaluierung am 9. April 2018 im Dach der Vereine in Fischerbach.

 

„Wir haben seit der ersten Sitzung im Dezember 2015 insgesamt 21 Projekte auf den Weg bringen können, die 1,5 Millionen Euro EU-Mittel und knapp 580.000 Euro Landesmittel in die Region geholt haben“, zeigte sich der Erste Vorsitzende, Hans Peter Heizmann, sehr zufrieden. Somit sind die in der 1. Tranche der Förderperiode bis 2018 zur Verfügung stehenden EU-Fördermittel vollständig in Projekten gebunden.

 

Das Investitionsvolumen, das diese Projekte im Mittleren Schwarzwald auslösen, liegt bei 5,7 Millionen Euro. Über die Hälfte der beschlossenen Projekte hat bereits die Bewilligung erhalten und davon haben schon fünf Projekte ihre LEADER-Förderplakette nach erfolgreicher Umsetzung empfangen.

 

In der zweiten Hälft der Förderperiode soll der Fokus zusätzlich auf Jugend und Kultur gelegt werden. Hierzu wurden die Handlungsfelder im Regionalen Entwicklungskonzept überarbeitet und neue Projektauswahlkriterien aufgestellt.

 

Änderungen brachte die Zwischenevaluierung auch bei den Fördersätzen: wie die Auswertung der Projekte ergab, sind es oft die großen privaten Projekte, die besonders viele Punkte auf sich vereinigen können. Aufgrund des begrenzten Fördermittelbudgets konnten kleinere Projekte mit etwas weniger Punkten nicht mehr berücksichtigt werden. Zukünftig liegt der Fördersatz in den Förderziffern 08 bis 10b bei 30% der Nettokosten, um mehr innovativen privaten Projekten die Chance auf Förderung zu gewähren.


Workshops zur zwischenevaluierung

Halbzeit in der LEADER-Förderperiode 2014-2020 - Anlass, das bisher in der Region Erreichte zu prüfen und eine erste Bilanz zu ziehen. So wurden bisher 17 Projekte vom Vorstand als Auswahlgremium ausgewählt und zur Förderung vorgesehen. Ein Großteil der ausgewählten Projekte ist bewilligt und davon sind wiederum mehr als die Hälfte auch schon umgesetzt.

 

In zwei Workshops galt es nun, das Erreichte und die gesteckten Ziele zu überprüfen sowie das Regionale Entwicklungskonzept (REK) für den Mittleren Schwarzwald auf seine Aktualität und Relevanz hin zu beleuchten.

 

Mit den Projektträgern lag der Fokus auf der Arbeit des Regionalmanagements, dem Projektauswahl- und Bewilligungsverfahren. Die Anwesenden waren sich einig, dass die bereitgestellten Informationen über Förder-, Finanzierungs- und Antragsverfahren ausreichend und hilfreich sind und dass die Geschäftsstelle Unterstützung in allen Belangen gewährt. Abgesehen von den bürokratischen Hürden, auf welche aber weder die Geschäftsstelle noch der Vorstand Einfluss haben, ist der Mehrwert von LEADER für die Region anerkannt.

 

Im Mittelpunkt des Bilanzworkshops mit dem Vorstand stand der Bewertungsbereich "Inhalte und Strategie", d.h. es wurden v.a. die im REK aufgestellten Ziele (insbesondere die Handlungsfeldziele) und deren Erreichung überprüft und, wenn notwendig, angepasst bzw. neue Ziele erarbeitet. So sollen für die zweite Hälfte der Förderperiode die Themen "Kultur" und "Jugend" verstärkt in Angriff genommen werden.

 

Die weiteren Ergebnisse und Anpassungen im Regionalen Entwicklungskonzept werden am 9. April 2018 in Fischerbach vorgestellt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um 17 Uhr in das Haus "Dach der Vereine" zu kommen.


2017


Ausbau der barrierefreiheit im landhaus lauble

Das familiengeführte Landhaus Lauble auf dem Fohrenbühl konnte am 12. Dezember 2017 eine weitere LEADER-Förderplakette in Empfang nehmen. Nach der Schaffung von Seminarräumen und der barrierefreien Ausgestaltung des großen Gartenparks in den Jahren 2008/2009 und 2012 stand in den vergangenen Monaten der Ausbau der Barrierefreiheit im Hotelbetrieb an.

 

Eine großzügig gestaltete barrierefreie Eingangshalle mit gemütlicher Sitzecke und Lädele für regionale Produkte empfängt nun die Gäste und lädt gleich zum längeren Verweilen ein. Ein Gästezimmer wurde barrierefrei eingerichtet, so dass zukünftig auch Gäste im Rollstuhl Urlaub auf dem Fohrenbühl machen können.


eröffnung des dorfladen welschensteinach

Nach mehr als 2 Jahren ohne Nahversorger gibt es in Welschensteinach wieder einen Laden für Lebensmittel.

Mit Fördermitteln des europäischen LEADER-Programms hat die Gemeinde Steinach zusammen mit der engagierten Bürgerschaft des Vereins Unser Dorfladen Welschensteinach e.V. einen neuen sozialen Treffpunkt geschaffen - zum Einkaufen, zum Kaffee trinken und zum "Schwätze".

 

Am 13. November 2017 war die offizielle Eröffnung in Anwesenheit zahlreicher Gäste, die in den vergangenen Monaten als Gemeinderatsmitglied, Gemeindeverwaltung, Architekten, Handwerker, Verein oder Pächter zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

 

Der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Hans Peter Heizmann, freute sich mit allen Anwesenden über das erfolgreich umgesetzte LEADER-Projekt und die Fördermittel, die aus Brüssel nach Welschensteinach geflossen sind.

 

Seit dem 16. November sind die Türen des Dorfladens, der von Günter Thiem betrieben wird, geöffnet. Rund 4.500 Artikel auf einer Verkaufsfläche von ca. 168 m² sind nun käuflich zu erwerben.


regionalforum am 10. November 2017 in schiltach

Seit zwei Jahren ist der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. für die Region aktiv und unterstützt mit Mitteln des europäischen Förderprogramms LEADER eine Vielzahl von Projekten.

Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen. Das Regionalforum am 10. November 2017 in der Aquademie von Hansgrohe SE in Schiltach bot hierfür den Rahmen und bereitete zugleich den Preisträgern des Fotowettbewerbs „Im FOKUS: Mittlerer Schwarzwald“ eine würdige Feierstunde.

 

Der Einladung zum Regionalforum waren rund 50 Bürgerinnen und Bürger nach Schiltach gefolgt. „Mit dem europäischen Förderprogramm LEADER lassen sich interessante Ideen und Konzepte im ländlichen Raum realisieren, wie der heutige Abend zeigen wird“, so der Erste Vorsitzende Hans Peter Heizmann in seiner Begrüßung.

 

Ein sichtbares Zeichen, dass LEADER im Mittleren Schwarzwald weiterhin Früchte trägt, sind die bereits erfolgreich umgesetzten Projekte: der Dorfladen Welschensteinach, der barrierefreie Ausbau des Eingangsbereichs im Landhaus Lauble und die Umnutzung des Hermann-Schilli-Hauses im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof zum Ausstellungs- und Seminargebäude zeigten an diesem Abend die breite Förderpalette von LEADER.

 

Gelungener Abschluss und sicher zugleich Höhepunkt der Veranstaltung war die Prämierung der Gewinner des Fotowettbewerbs „Im FOKUS: Mittlerer Schwarzwald“. Mehr als 50 Bilder waren zwischen Mai und September in der Geschäftsstelle eingegangen. Die Jury und das Publikum hatten es nicht einfach, aus der Vielzahl der Bilder 12 Favoriten zu wählen.

 

Die 12 prämierten Fotos illustrieren den Kalender der LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald 2018. Dieser kann in der Geschäftsstelle bestellt werden. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten den Kalender zudem als Dankeschön.


LEADER-Fördermittel für zwei weitere projekte

Am 10. Oktober 2017 kam der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. in Wolfach zusammen, um zum fünften Mal in dieser Förderperiode Projektanträge zu diskutieren und zu bewerten. Für diese Auswahlrunde standen 250.907 Euro EU-Fördermittel zur Verfügung.

 

Der nunmehr fünfte Projektaufruf stieß in der gesamten Region wieder auf großes Interesse. Vier private und kommunale Projekte mit knapp 329.000 Euro beantragter EU-Fördermittel sowie rund 158.000 Euro beantragter Landesmittel gingen in der LEADER-Geschäftsstelle ein. Obwohl alle Projekte für förderwürdig befunden wurden, reichte das ausgelobte Fördermittelbudget nur für zwei Projekte.

Somit sind alle 1,5 Millionen Euro Fördermittel für die erste Tranche in dieser Förderperiode gebunden.

 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.


startschuss für die Online-abstimmung im fotowettbewerb

Welche Vielfalt an Kultur und Landschaft die LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald zu bieten hat, zeigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fotowettbewerb „Im FOKUS: Mittlerer Schwarzwald“: mehr als 50 Bilder sind bei der LEADER-Geschäftsstelle in Schiltach bis zum 15. September 2017 eingegangen.

 

Nun sind alle Fotofreunde aufgerufen, an der Online-Abstimmung teilzunehmen. Bis zum 9. Oktober 2017 können sie über die Internetseite pro Altersgruppe ihren Favoriten wählen.

  

Neben diesem Publikumspreis in den drei Altersgruppen (6 bis 11 Jahre, 12 bis 17 Jahre und ab 18 Jahren) gibt es auch eine Juryauswahl. Aus den zwölf prämierten Bildern wird ein Fotokalender für das Jahr 2018 erstellt. Die Gewinner werden am 10. November 2017 auf dem Regionalforum in Schiltach ausgezeichnet.

Die Jury bei der Auswahl: Claudia Ramsteiner (Offenburger Tageblatt), Hans Peter Heizmann (Erster Vorsitzender Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V.), Lisa Kleinberger (Schwarzwälder Bote) und Julia Kiefer (LEADER Geschäftsstelle)


LEADER-Ideenwerkstatt 2017

Während des aktuellen Projektaufrufes lud der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. wieder zur Ideenwerkstatt ein.

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr erhielt das niederschwellige Beratungsangebot in zwangloser Atmosphäre auch diesmal sehr guten Zuspruch. Insgesamt 18 Interessierte kamen nach Hofstetten bzw. Schiltach, um ihre Projektideen vorzustellen, mit den anderen TeilnehmerInnen zu diskutieren, erste Kontakte in der Region zu knüpfen und weitere Arbeitsschritte einzuleiten. Jeder der Gäste konnte aus seinem eigenen Beruf bzw. Erfahrungsschatz wertvolle Anregungen geben, so dass die potentiellen Projektträger von diesem Wissen profitieren konnten.

 

Noch einmal vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie an die Teams vom Gasthaus Drei Schneeballen und vom Landgasthaus Aichhalder Mühle!


eröffnung des hermann-schilli-hauses

Am 2. Juli 2017 feierte das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof die Eröffnung des Hermann-Schilli-Hauses als Ausstellungs- und Seminargebäude.

Gefördert mit Mitteln aus dem europäischen Regionalentwicklungsprogramm LEADER, wird das ehemals als Depot und Archiv genutzte Gebäude am Rande des Museumsareals nun aktiv in den Museumsrundgang eingebunden.

Im Erdgeschoss des Hauses steht ein modern ausgestatteter Seminarraum für Vorträge, Seminare und Gruppenprogramme zur Verfügung. Und im nunmehr barrierefrei zugänglichen Obergeschoss scheint die neue Dauerausstellung zur Wohnkultur der 1980er Jahre auf seine Bewohner förmlich zu warten.

 

Der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Hans Peter Heizmann, freute sich mit den zahlreich zur Eröffnung erschienenen Gästen über die gelungene Umsetzung des LEADER-Projektes und überreichte die Förderplakette an die Geschäftsführerin des Museums, Margit Langer.

 


STArt des fotowettbewerbs "im fokus: Mittlerer Schwarzwald"

Vom 8. Mai bis 15. September 2017 lädt die LEADER-Kulisse Mittlerer Schwarzwald alle (Hobby-)Fotografen ab 6 Jahren ein, sich auf fotografische Entdeckungsreise zu begeben und ihren Blick auf die LEADER-Region in Bildern einzufangen.

 

Es gibt attraktive Preise zu gewinnen und aus den besten zwölf Bildern wird zudem ein Wandkalender 2018 erstellt.

 

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.


Mitgliederversammlung am 28. April 2017 in schiltach

Der Verein Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. hatte am 28. April 2017 zur ordentlichen Jahresmitgliederversammlung in die Aquademie von Hansgrohe SE nach Schiltach eingeladen.

 

Die Mitglieder aus den Kommunalverwaltungen der 27 Städte und Gemeinden, der Landkreisverwaltungen des Ortenaukreises und des Landkreises Rottweil sowie die Mitglieder aus den Reihen der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Bürgerschaft kamen unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Hans Klaiber, zusammen.

 

Auf der Tagesordnung standen u.a. die Bestellung eines neuen Vorstandsmitgliedes, die Vorstellung des Geschäftsberichts 2016 und der Jahresrechnung 2016 inklusive des Prüfberichts der Kassenprüferin sowie deren Genehmigungen durch die Mitglieder und die Entlastung des Vorstands.

 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.


vierte auswahlrunde bringt weitere projekte auf den weg

Am 15. Februar 2017 kam in Dunningen-Seedorf der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V. unter dem Vorsitz von Hans Peter Heizmann zusammen, um zum vierten Mal in dieser Förderperiode Projektanträge zu diskutieren und zu bewerten. Für diese Auswahlrunde standen 300.000 Euro EU-Fördermittel zur Verfügung.

 

Bis zum Stichtag am 23. Dezember 2016 waren in der LEADER-Geschäftsstelle zwölf private und kommunale Projekte mit knapp 895.818 Euro beantragter EU-Fördermittel sowie rund 566.520 Euro beantragter Landesmittel eingereicht worden. Der Fokus der Projekte lag auf den Bereichen demografischer Wandel, Kultur sowie ländlicher Tourismus.

 

Aufgrund des ausgelobten Fördermittelbudgets konnten nur zwei der zwölf eingereichten Projektanträge zur Förderung ausgewählt werden.

Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Bewilligungsstellen können sich folgende Projekte über eine Förderung freuen:

In Oberwolfach soll bei der Lachszuchtstation des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg das „Informationszentrum Lachszucht Wolftal“entstehen. Das Projekt ist ein Startprojekt aus dem Regionalen Entwicklungskonzept für unsere Region.

In Wolfach-Kirnbach soll ein denkmalgeschützter Kornspeicher als Kulturraum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und zugleich das Potential der Schwarzwälder Speicherhäuser aufzeigen.


moderne küche für ein Attraktives Ausflugsziel - Leader-projekt eingeweiht

Zahlreiche Gäste zog es am 12. Februar 2017 auf den Schloßberg nach Welschensteinach: gemeinsam mit Annemarie Bührer und ihrer Familie feierten sie die Einweihung der neuen modernen Küche für die Rad- und Wanderherberge im Langbrunnen.

 

Mit der neuen Küche erweitert sich auch das Menü-Angebot: Neben regionalen, saisonalen und traditionellen Speisen kommen diverse Gerichte vom Soayschaf auf die Menükarte. Diese alte Schafrasse sorgt rund um die Herberge für die Offenhaltung der Landschaft.

 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.


2016


Treffen der Regionalmanagements Baden-Württemberg vom 13. bis 14. Oktober 2016 in Schenkenzell

Seit knapp zwei Jahren wird das europäische Förderprogramm LEADER in der Förderperiode 2014-2020 in 18 Regionen in Baden-Württemberg umgesetzt. Neben den Koordinierungssitzungen, die regelmäßig in Stuttgart mit Vertretern des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, den vier Regierungspräsidien, der LEADER-Koordinierungsstelle und der L-Bank stattfinden, treffen sich die Regionalmanagements auch immer wieder zum Austausch in einer der Regionen. Nun war der Mittlere Schwarzwald zwei Tage lang Gastgeber für die 17 weiteren LEADER-Regionen.

 

Die LEADER-Geschäftsstelle Mittlerer Schwarzwald hatte die Kolleginnen und Kollegen zum gegenseitigen Austausch nach Schenkenzell eingeladen.

Dabei standen die Sichtweisen und Einschätzungen der Regionalmanagerinnen und –manager im Hinblick auf das bisher Erreichte im Fokus: Wie lässt sich die LEADER-Methode, nämlich die Einbindung lokaler Akteure in die Mitgestaltung regionaler Prozesse, zur Zufriedenheit aller umsetzen? Welche Schwerpunkte setzen die 18 Regionen in ihrer jeweiligen Regionalen Entwicklungsstrategie und konnten schon erste Projekte umgesetzt werden?

 

Von der Theorie ging es anschließend zur Praxis. Die LEADER-Region Mittlerer Schwarzwald hatte bereits in der vergangenen Förderperiode 2007-2013 von LEADER profitiert und so konnten einige der über 90 erfolgreichen Projekte besichtigt werden: die historischen Schienenbusse und die Hirschgrund Zipline Area in Schiltach, der Themenpark Historischer Bergbau, Mathematik und Mineralien in Oberwolfach, das Hornberger Schlossbergareal mit dem Ritterspielplatz, der Hornberger Lebensquell-Brunnen der Familienbrauerei M. Ketterer GmbH & Co. KG sowie die Toilettenanlage auf der Burg Husen in Hausach.

 

Im Landhaus Lauble in Hornberg mit den LEADER geförderten Seminarräumen und der barrierefreien Außenanlage, begrüßte am Abend der Erste Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., Hans Peter Heizmann, die Gäste.

Er ermutigte die Kulissen, die erstmals in LEADER aufgenommen wurden, und äußerte die Hoffnung, dass die Anwesenden sich weiterhin mit so viel Elan und Freude für ihre Regionen einsetzen.


LINC 2016 - Europäisches Vernetzungstreffen vom 27. bis 30. september 2016 in dabas, ungarn

Zum 7. Mal trafen sich Akteure aus den europäischen LEADER-Regionen zum Wissenstransfer in der ländlichen Entwicklung. Ausrichter in diesem Jahr war die LAG Felső-Homokhátság zusammen mit dem Netzwerk für Ländliche Entwicklung Ungarn und dem Landwirtschaftsministerium.

 

Um transnationale Kooperation und Erfahrungsaustausch zu fördern sowie den europäischen LEADER-Gedanken zu festigen, wurde LINC ("LEADER Inspired Network Community") 2010 ins Leben gerufen. Von den Erfahrungen anderer zu lernen, sich auszutauschen und durch sportliche Aktivitäten zu vernetzen, ist das Ziel der Veranstaltung, die jedes Jahr in einem anderen Land stattfindet. Das Programm besteht daher immer aus Exkursionen, Workshops, Sportwettbewerbe und Kulinarik.

 

Die ungarischen Kollegen hatten ein vielfältiges Exkursionsprogramm zusammengestellt, das die Möglichkeit bot, verschiedene LEADER-Projekte zu besichtigen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen: z.B. ein Pferdezentrum, Skateboardbahn und Fitnesspark, eine Instrumentensammlung, eine renovierte Kirche, Schokoladenmanufaktur, Gemeinschaftshaus mit Kleiderkammer, Kunstgalerie in einem ehemaligen Herrenhaus, Schuhmacherei u.v.m.

 

Die Workshops setzten sich mit so unterschiedlichen Themen auseinander wie Gemeinschaftswerte, Landwirtschaft und Innovation, Inklusion benachteiligter Gruppen in das LEADER-Programm, Klimawandel und Energieverwaltung in LEADER-Regionen.

Fehlen durfte in diesen Tagen natürlich auch nicht das kulinarische Erlebnis. Und dazu gehört traditionell ein europäisches Buffet, zu dem jede teilnehmende LEADER-Region ihre typischen Spezialitäten beisteuert. Aus dem Schwarzwald gab es u.a. Schinken, Edelsalami und Weißtannenhonig.

 

Die Sportwettbewerbe, die ebenfalls ein fester Bestandteil der LINC-Philosophie sind und einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der transnationalen LEADER-Beziehungen leisten, umfassten in diesem Jahr Tontaubenschießen, Bogenschießen, Orientierungslauf, Puszta-Olympiade und Kutschenfahren.

 

Am Ende der Woche wurde die LINC-Fahne an Luxemburg übergeben, Ausrichter der Konferenz 2017.

 


Staatssekretärin Karin schütz im mittleren schwarzwald

Staatssekretärin Katrin Schütz vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg besuchte anlässlich ihrer Denkmalreise durch das Land am 9. September 2016 den sogenannten Junghans Terrassenbau in Schramberg.

Der markante Terrassenbau, 1916 bis 1918 nach den Plänen des Industriearchitekten Philipp Jakob Manz für die Uhrenfirma Junghans errichtet, ist als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch eingetragen und wird zukünftig als Uhrenmuseum die Schwarzwälder Tradition des Uhrenbaus modern und zeitgemäß allen zugänglich machen.

 

Der historische Bezug zwischen Gebäude und den Ausstellungsstücken, die in diesem Gebäude gefertigt wurden, ergibt eine zeitgeschichtlich hochspannende Symbiose. Das Museum zeigt die Uhren, Orchestrien und die Geschichte der fünf Schramberger Federnfabriken.

Um alle Ausstellungsbereiche barrierefrei zu erreichen, soll das Museum mithilfe einer LEADER-Förderung über den Einbau eines Schrägaufzuges am Außengebäude für Alle zugänglich gemacht werden.

 

Fotos: Bodo Schnekenburger