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Wirtschaftlichkeit bei Solaranlagen


Die Anschaffung einer eigenen Solaranlage muss gut geplant sein. Diese langfristige Investition in die Zukunft bietet nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondert hilft gleichzeitig, die Emission klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren und leistet so aktiv einen Beitrag zum Umweltschutz.

  • Durch die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung erhält man über 20 Jahre eine gesetzlich garantierte Vergütung für den produzierten Solarstrom.
  • Bei Solarthermieanlagen spart man einen Teil der fossilen Brennstoffe für den eigenen Wärmebedarf ein. Für den Bau einer Solarthermieanlage kann man beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss beantragen.

Photovoltaik-Anlagen

Ob eine Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich ist, hängt im Wesentlichen von den Anlagen- und Installationskosten, den Finanzierungmöglichkeiten, der Qualität der Anlage und letztendlich der ankommenden Globalstrahlung ab.


Auf gut geeigneten Dächern rechnet sich die Anschaffung einer Anlage nach etwa 12 bis 16 Jahren. Bei sehr guter Eignung und Größe kann sich die Amortisationszeit entsprechend verkürzen.

Jeder Photovoltaikanlagenbetreiber muss, sobald er Strom in das Netz einspeist, ein Gewerbe anmelden. Da man als Gewerbetreibender die Mehrwertsteuer zurückerhält, fließt In die Wirtschaftlichkeitsberechnung üblicherweise nur der Nettopreis ein.

Der Stromversorger vor Ort wird mit dem Betreiber einen entsprechenden Vertrag schließen und den eingespeisten Strom nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz vergüten.
 


Spätestens jetzt sollte man der Gebäudeversicherung die Photovoltaik- oder thermische Solaranlage als neuen Bestandteil des Gebäudes anzeigen, damit man beispielsweise bei Sturmschäden abgesichert ist. Vielleicht wird die Anlage aber schon über die bestehenden Versicherungen abgedeckt. Erkundigen Sie sich auf jeden Fall bei Ihrer Versicherung.

Denken Sie bei der nächsten Steuererklärung an die Photovoltaik- oder Thermische Solaranlage. Dies wirkt sich in der Regel positiv aus und verringert die Steuerlast.

05.02.12
http://www.leader-mittlerer-schwarzwald.de/projekte/energieregion_2010/wirtschaftlichkeit
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