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euregia 2010 bestätigt Führungsrolle

Über 2.100 Besucher aus 17 Ländern, mehr als 40 nationale wie internationale Veranstaltungen, 200 Referenten und 73 Aussteller aus sieben Ländern: Mit diesem erfolgreichen Ergebnis endete die euregia, führende Kongressmesse für Regional- und Standortentwicklung. "Hier werden Weichen für die zukünftige europäische Regionalpolitik gestellt", sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. "Die euregia ist die ideale Plattform, um Entscheidungsträger zusammenzubringen und gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen." Für EU-Kommissar Johannes Hahn, der am vollbesetzten "Europapolitischen Forum Raum- und Regionalentwicklung" teilnahm, fand die Kongressmesse "zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt statt". Denn die Diskussionen über den künftigen EUHaushalt, die Zukunft der Kohäsionspolitik und die Umsetzung der Strategie Europa 2020 für Wachstum sei derzeit in vollem Gang.

Anlässlich der euregia kamen der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich nach Leipzig. Zudem nutzen zahlreiche Minister und Staatssekretäre aus Bund und Ländern die euregia zum Erfahrungsaustausch.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke, forderte ein eigenes Budget der EU für die städtische Entwicklung. "Die integrierte Stadtentwicklung ist ein strategisches Thema, das in der europäischen Förderpolitik nicht vergessen werden darf", sagte er. "Städte sind die Motoren der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Europas. Es bedarf einer wirksamen Strategie der EU, die integrierte Stadtentwicklung zu fördern, um der Entwicklung von Missständen vorzubeugen."

In den kommenden Wochen beginnen die Verhandlungen über den EU-Haushaltsplan nach 2013 und die Veröffentlichung des fünften Kohäsionsberichts der Kommission. Dabei werden auch die Weichen für die Zukunft der EU-Raumentwicklung und Regionalpolitik gestellt. Diesem Thema widmete sich das viel beachtete "Forum zur Europäischen Raum- und Regionalentwicklung".

Wie hier gehörten volllbesetzte Veranstaltungsräume zum Bild der grenzübergreifenden Kongresse, Workshops, Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Fachtagungen. Die Teilnehmer debattierten unter anderem über die Auswirkungen des Klimawandels und die Steigerung regionaler Wettbewerbsfähigkeit. Einen breiten Raum nahmen auch Diskussionen über Förderprogramme und -instrumente sowie zum Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und die Versorgung mit Breitband im ländlichen Raum ein. Ein Schwerpunkt lag dabei auf Chancen und Potenzialen von europäischen Bergbauregionen.

Viele Aussteller zeigten sich beeindruckt vom hohen Zuspruch aus dem In- und Ausland. So stellte Christoph Pienkoß, Projektleiter Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. erfreut fest: "Dass die euregia in Leipzig stattfindet - nah an den Regionen - passt wunderbar zum Thema transnationale Zusammenarbeit. Für uns hat Leipzig eine Drehscheibenfunktion."

Die nächste euregia findet vom 22. bis 24. Oktober 2012 statt.

euregia Leipzig 2010


19.12.14
http://www.leader-mittlerer-schwarzwald.de/archiv2010/euregia_2010_bestaetigt_fuehrungsrolle
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